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04.10.2007

Ruby erhält grafische Tools

Die Borland-Sparte Codegear ergänzt die Kommandozeilen des Skriptsprachen-Frameworks "Ruby on Rails" um GUI-Features.

Ruby zählt mittlerweile zu den populärsten dynamischen Skriptsprachen insbesondere für die Erstellung mittelgroßer Web-Anwendungen. Äußerst beliebt ist bei vielen Ruby-Anwendern auch die mächtige Kommandozeilen-Programmierung, die mit wenigen Statements eine Fülle von Instruktionen etwa bezüglich der Datenbankabfragen abdeckt.

Insofern darf man gespannt sein, ob der neue, mit "3rdRail" bezeichnete Codegear-Aufsatz seine Anhänger finden wird. Der von Borland ausgegliederte Geschäftsbereich ist überzeugt, dass diese Kommandozeilen-Orientierung gerade für Neulinge auch einen Hinderungsgrund darstellt, sich mit der Skriptsprache zu beschäftigen. Auch für Ruby-Experten werde das Tool die Arbeit deutlich komfortabler gestalten. Selbst in Fällen, in denen Drag-and-Drop-Features die Befehlszeile nicht ersetzen könnten, seien Funktionen wie Codevervollständigung oder kontextsensitive Menüs mit einer Auswahl der erlaubten Kommandos äußerst hilfreich.

Eine andere nützliche Komponente des Werkzeugs ist der Code-Navigator, der zum Beispiel Abhängigkeiten zwischen speziellen Artefakten und Unit-Tests aufzeigt. Ferner beherrscht 3rdRail Java-script-Debugging, DOM-Inspection, speziell auf Ruby zugeschnittene Refactoring-Werkzeuge und Request-Monitoring. Schließlich gibt es eine Laufzeitumgebung samt der Datenbank-Engine "Interbase" inklusive Entwicklerlizenz. (ue)