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24.04.2007

Rückbesinnung auf die eigene IT

Fachkonferenz der COMPUTERWOCHE am 12. Juni 2007 in Mainz informiert über aktuelle Trends zu Managed Services.

Der Trend zur Auslagerung der IT hält an. Da viele der großen und publicityträchtigen Outsourcing-Projekte in der Vergangenheit zum Teil jedoch höchst unbefriedigend verliefen, gehen Anbieter wie Anwender verstärkt zu neuen Modellen über. Unter dem Begriff "Managed Services" hat sich eine neue Spielart der Auslagerung von einzelnen Applikationen bis hin zu Prozessen entwickelt, bei der die Anwender die Kontrolle über die Abläufe behalten - die Wertschöpfung somit beim Kunden bleibt. Grundsätzlich hat man sich dabei auch von der fast schon ideologisch ammutenden Grundeinstellung früher Tage verabschiedet: Nicht das Outsourcing per se ist gut, sondern (wieder) die eigene IT. Die technologischen Skills und das Know-how in den Prozessen des internen IT-Staffs ist wieder gefragt!

Das Fachkonferenz Managed Services der computerwoche am 12. Juni 2007 in Mainz bietet ITK-Verantwortlichen und Geschäftsführern einen umfassenden Überblick in puncto Strategieentwicklung, Planung, Partnerwahl sowie Umsetzung und zeigt darüber hinaus eine Reihe von Best-Practice-Beispielen aus unterschiedlichen Branchen.

Anwender behalten Kontrolle

Managed Services sind die konsequente Weiterentwicklung des Outsourcing-Geschäfts. Die Vorteile für den Anwender liegen vor allem darin, dass er nur die Applikationen und Prozesse auslagert, während er die Kontrolle über Anbieter und Dienste im Unternehmen behält und dabei auch von der strategischen Beratungskompetenz des Anbieters und dessen Innovationskraft in technologischer Hinsicht profitiert. Aus diesen Gründen fällt den Anwendern die Entscheidung für Managed Services meist leichter als für das komplette Outsourcing. Das Risiko ist geringer, und auch die Abhängigkeit vom jeweiligen Provider ist nicht so hoch. Markttreiber für Managed Services ist jedoch - wie beim klassischen Outsourcing - der Wunsch, die Kosten zu senken und die Servicequalität zu erhöhen. Wer indes nur an die Kosten denkt und dabei die strategische Planung vernachlässigt, verkennt die nachhaltigen Vorteile von Managed Services wie beispielsweise die Konzentration auf die Kernkompetenzen sowie die Verbesserung der Servicequalität für Mitarbeiter, Partner und Kunden.

Experten raten daher, viel Sorgfalt bei der Entwicklung der Strategie für die Einführung von Managed Services aufzuwenden, die gewünschten Ziele eindeutig zu definieren und vor allem bei der Wahl des Dienstleisters umsichtig zu Werke zu gehen. Zwar ist bei vielen Standardservices für IT- und TK-Applikationen der Wechsel des Providers wesentlich einfacher als beim klassischen Outsourcing, das häufig mit Personal- und Asset-Übertragung verbunden ist. Dennoch erfordert ein solcher Wechsel unnötigen Aufwand und produziert zusätzliche Kosten.

Hinzu kommt, dass der Trend bei Managed Services dahin geht, den Provider nicht nur für punktuelle Dienste einzusetzen, sondern ihm auch ganze Geschäftsprozesse anzuvertrauen - ihn also teilweise stark in die Umsetzung der Business-Strategie des Unternehmens einzubeziehen. Die Anbieter von Managed Services verstehen sich deshalb genau aus diesem Grund gerne als Partner, weniger als Auftragnehmer ihrer Kunden.

Ob Managed Services oder Outsourcing - die Möglichkeiten, Fehler zu machen, sind vielfältig. Nicht allein im Vorfeld, sondern auch beim Betrieb lauern zahlreiche Risiken. "Die Beherrschung eines professionellen Sourcing-Managements wird zu einer organisatorischen Herausforderung", resümiert des Beratungsunternehmen Deloitte. Das Unternehmen hat in einer aktuellen Studie die Fallstricke bei Managed-Services-Projekten ermittelt und wird diese in einer Keynote von Deloitte-Beraterin Ulrike Holzhammer am 12. Juni in Mainz präsentieren. Die eintägige Konferenz beschäftigt sich darüber hinaus mit den unterschiedlichen Varianten von Managed Services.

Behandlung von SLAs

Der "Qualitätscheck" des unabhängigen ITK-Experten Gerhard Kafka, Geschäftsführer DataConsult, informiert über die richtige Providerwahl und das optimale Monitoring von Managed-Services-Projekten. Florian Schmitz, Rechtsanwalt und Partner von Clifford Chance, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit allen aktuellen rechtlichen Grundlagen - unter anderem, für die Erstellung von Service-Level- Agreements (SLAs). Die Behandlung aller relevanten Sicherheitsthemen sowie die Diskussion unterschiedlicher Abrechnungs-/Preismodelle runden das Programm ab.

Weitere ausführliche Informationen zur Agenda und Anmeldung finden Sie unter: www. computerwoche.de/managed-services