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06.01.1995

Rueckblick auf das Jahr 1994 Von Trends, Eintagsfliegen, Gewinnern und Verlierern (Teil 2)

Gewinner des Jahres war wohl PC-Hersteller Compaq, der in den letzten zwoelf Monaten zum Markfuehrer avancierte. Ausserdem machten SAP und Micrososoft Furore. Die Rolle des Verlierers spielte die Digital Equipment Corp., die mit Rekordverlusten und Massenentlassungen negative Schlagzeilen machte. Den Titel groesste Firmenuebernahme des Jahres hat sich Novell mit dem Kauf von Wordperfect verdient. Fuer den wahrscheinlich groessten Skandal sorgte Prozessorhersteller Intel mit einem zunaechst heruntergespielten Konstruktionsfehler in der Vorzeige-CPU Pentium. Im uebrigen war 1994 ein Jahr der Versprechungen. Microsofts inzwischen in "Windows 95" umgetauftes Betriebssystem Chicago laesst ebenso auf sich warten wie IBM-PCs auf Basis des zusammen mit Motorola und Apple entwickelten Power-PC-Prozessors. Auch in Sachen Information-Highway geschah bis auf viele Sonntagsreden und unzaehlige Kongressveranstaltungen wenig Konkretes.

Nachdem die beiden groessten europaeischen Telekom-Gesellschaften ihre Fuehler nach dem amerikanischen Markt ausgestreckt haben, macht AT&T das gleiche in Europa. Der Telefongigant steigt mit 20 Prozent in das gemeinsam mit dem europaeischen Unisource-Konsortium gefuehrte Joint-venture Worldpartners ein, das multinationalen Konzernen weltweite TK-Services anbieten will.

In Deutschland entdecken inzwischen immer mehr Konzerne den vielversprechenden TK-Markt. So verleibt sich die Veba AG den BfG- Bank-Anteil an Netzbetrieber Inas ein.

Digital Deutschland holt zum Rundumschlag aus. Nicht nur der Personalstand soll von 4900 auf 2000 Mitarbeiter reduziert werden. Das Management kuendigt darueber hinaus den Tarifvertrag, um sich nicht mit hohen Abfindungen zu belasten. Kurz darauf verkauft die hiesige Dependance den Geschaeftsbereich "Oeffentliche Verwaltung" an die Alldata. Kaum ist dieser Deal perfekt, kuendigt die Digital Corp. eine erneute Reorganisation an. Neun Geschaeftsbereiche und eine Technologiegruppe verantworten kuenftig DECs gesamtes operatives Geschaeft. Die Umstrukturierung und der beschleunigte Abbau von 20 000 Arbeitsplaetzen sollen Einsparungen von 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr bringen. Zunaechst belasten sie DECs Ergebnis allerdings und fuehren im Geschaeftsjahr 1993/94 zu einem Gesamtverlust von 2,16 Milliarden Dollar.

Abgesehen von Digitals Misere geht es wieder aufwaerts mit der IT- Branche in Deutschland. Dem Fachverband Informationstechnik im ZVEI und VDMA zufolge konnten 60 Prozent der Anbieter im ersten Quartal 1994 ihre Umsaetze steigern.

Wegen Verdacht auf Konkursverschleppung ermittelt die Muenchner Staatsanwaltschaft gegen Wolfgang Pflanz, der als Geschaeftsfuehrer den DV-Schulungsanbieter Computer Data Institut (CDI) Anfang Mai in die Pleite trieb.

Nach mehrjaehrigen Auseinandersetzungen mit der amerikanischen Antitrust-Behoerde, dem US-Justizministerium und den europaeischen Kartellbehoerden verpflichtet sich Microsoft in einem Consent Decree zur Aenderung seiner Lizenzierungspraktiken gegenueber OEM- Partnern und PC-Herstellern. Damit steht die langjaehrige Forderung der Konkurrenz, Microsofts Betriebssystem- und Applikationsgeschaeft in zwei unabhaengige Firmen zu trennen, nicht mehr zur Debatte.

Sehr ueberraschend kommt die geplante Fusion zwischen dem Hub- Spezialisten Synoptics und dem Router-Hersteller Wellfleet fuer die Internetworking-Branche.

Nach monatelangen Verhandlungen trennt sich Olivetti von seinem verlustreichen Engagement bei Triumph Adler. Ein deutsches Konsortium aus Banken und Privatanlegern kauft das angeschlagene Unternehmen.

Mit einer Aktientransaktion im Wert von 143 Millionen Dollar geht Knowledgeware, vor allem bekannt durch seine AD/Cycle- Partnerschaft mit der IBM, in die Haende des System-Management- Spezialisten Sterling Software ueber.

Louis Gerstner reintegriert Schritt fuer Schritt all das, was sein Vorgaenger John Akers separiert hatte. Mit Hilfe der jetzt angekuendigten "Systems Technology and Architecture Division" sollen die Entwicklung der verschiedenen Server-Linien beschleunigt und die Kosten verringert werden. Large Systems, AS/400, RS/6000 und Teile der PC-Server-Linie basieren kuenftig auf Standards und - mit Ausnahme der Mainframes - auf den gleichen Prozessoren (Power-PC-CPU), Speichern sowie Subsystemen.

Der sich nur zoegernd entwickelnde Markt fuer PDA-Rechner fordert sein erstes Opfer. Die AT&T-Tochter Eo Inc. stellt den Geschaeftsbetrieb ein.

Novells neuer Chairman Robert Frankenberg setzt offenbar auf entspannte Beziehungen zum Erzrivalen Microsoft. Der Preis fuer ein gutes Verhaeltnis zum PC-Softwarekroesus ist die Aufgabe von Novell DOS 7.0. Der trotz seiner geringen Groesse vielbeachtete Hersteller massiv-paralleler Rechner, Thinking Machines, muss Glaeubigerschutz nach Chapter eleven beantragen. Die Sun Computer Inc. zeigt Interesse am Know-how der Hardware-Entwickler. Kurze Zeit spaeter gibt Thinking Machines ganz auf.

Der Aderlass bei Digital ist noch nicht zu Ende. Aufgrund der hohen Verluste trennt sich der Hersteller von seiner 8,5prozentigen Beteiligung an Olivetti, die er im Juli 1992 erworben hatte. Die Kooperation bei Alpha-Rechnern und PCs soll davon allerdings unberuehrt bleiben.

Nach nur wenigen Monaten gibt Hans-Olaf Henkel seinen Job als Chef der IBM Europe wieder auf. Geruechte, wonach er in Unfrieden aus der blauen Fuehrungsriege ausscheidet, bezeichnet der Manager als "absoluten Bloedsinn". Er wolle die Gelegenheit nutzen, noch einmal etwas Neues anzufangen. Einen Monat spaeter weiss die Oeffentlichkeit, wovon Henkel spricht. Im Oktober soll er zum Kandidaten fuer das Amt des BDI-Praesidenten nominiert und im November zum Nachfolger Tyll Neckers gewaehlt werden. Als Aufsichtsratsvorsitzender bleibt Henkel der IBM Deutschland erhalten.

1994 ist nicht das Jahr fuer Ungeduldige. Angekuendigt und nicht ausgeliefert ist Microsofts inzwischen in Windows 95 umgetauftes Desktop-Betriebssystem Chicago genauso wie OS/2 fuer Power-PCs, die bisher nur als Prototypen existieren. Das IBM-Betriebssystem werde, anders als urspruenglich angekuendigt, erst in acht Monaten fuer die neue Plattform zur Verfuegung stehen, liessen die Armonker verlauten.

Die Lufthansa gliedert saemtliche Informatikaktivitaeten in eine gemeinsam mit EDS gegruendete Outsourcing-Tochter aus. Das entstehende Unternehmen soll auch ueber die Konzerngrenzen hinaus Geschaefte machen.

Derweil fuehrt die Veba AG ihre TK-Aktivitaeten Inas und Meganet in der neuen Tochter Vebacom zusammen. Ausserdem ist ein Joint-venture mit der Deutschen Bahn AG geplant.

Fuer 160 Millionen Dollar uebernimmt Wang die amerikanischen Service-Niederlassungen der Groupe Bull. Als Gegenleistung erhalten die Franzosen ausserdem eine knapp fuenfprozentige Beteiligung an Wang.

Nur vier Wochen nach Thinking Machines muss mit Kendall Square Research (KSR) der zweite Hersteller massiv-paralleler Rechner die Segel streichen. Keine Auftraege, zuwenig liquide Mittel und ein angekratztes Image zwingen das Unternehmen zur Aufgabe.

Zwischen Compaq und Intel bahnt sich ein Krach an. Compaq-Chef Eckhard Pfeiffer nimmt Anstoss an der Kampagne "Intel inside".

Damit werde Intels Beitrag zu den PCs seines Unternehmens ueberbewertet.

Ausserdem streiten sich die beiden bisherigen Partner ueber die Preisgestaltung verschiedener Produkte. Pfeiffer kuendigt an, den Chips von AMD und Cyrix mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Den Support-Hahn will die deutsche IBM den noch verbliebenen Anwendern der Rechnerreihe /36 abdrehen. Sie teilte den Kunden schriftlich mit, dass sie den Programmservice fuer das Betriebssystem SSP und fuer systemnahe Programme zum 4. April 1995 einstellen will.

Siemens-Nixdorf nutzt den Geldbedarf der Escom AG und kauft sich mit zehn Prozent ein. SNI verspricht sich von der Zusammenarbeit vor allem eine Ausweitung ihres Vertriebskanals in Richtung Consumer-Markt.

Nachdem Bull mit der Escala-Familie die ersten Power-PC-basierten symmetrischen Multiprozessor-Systeme angekuendigt hatte, folgen IBM und Motorola mit entsprechenden Maschinen der RS/6000-Reihe beziehungsweise Powerstack-Serie.

Mit "Money" war nicht genug Geld zu verdienen, deshalb uebernimmt Microsoft das Softwarehaus Intuit mitsamt seinem Finanz- und Buchhaltungsbestseller "Quicken". Bill Gates laesst sich die Spitzenposition in diesem Marktsegment 1,5 Milliarden Dollar kosten. Das relativ erfolglose MS-Programm Money soll an den neuen Zweckgenossen Novell abgegeben werden.

IBM verabschiedet sich von den Markennamen "Valuepoint" und "PS/2". Die neuen PC-Baureihen der Armonker heissen

"Series 300" und "Series 700". Im Zuge dieser Ankuendigung teilt Big Blue quasi nebenbei mit, dass man den selbstentwickelten System-Bus "Microchannel" nicht mehr einsetzen werde.

Ihr bisher groesstes R/3-Projekt zieht die SAP AG, Walldorf, bei der Hoechst AG durch. Der Chemieriese will bis zur Jahrtausendwende seine Host-basierte zentrale Datenverarbeitung durch eine offene Client-Server-DV abloesen. Zunaechst sollen allein in Europa 30 000 Arbeitsplaetze mit dem R/3-System ausgestattet werden.

Zwei andere Branchenriesen, die deutsche Telekom und Microsoft, haben Grosses in Sachen Multimedia miteinander vor. Bill Gates und Telekom-Vorstand Horst Gellert unterzeichneten eine Absichtserklaerung, die eine Zusammenarbeit in den Bereichen Entwicklung, Produktgestaltung, Marketing und Vertrieb vorsieht.

Die europaeische MAI wechselt den Besitzer. Fuer zehn Millionen Dollar kauft das auf den Third-party-Bereich spezialisierte hollaendische Unternehmen Triple P die finanziell schwer angeschlagene Firmengruppe.

Um der Forderung des Headquarters nach Abbau von 2000 Stellen nachzukommen, ohne die Mitarbeiter einfach auf die Strasse zu setzen, gruendet die deutsche Digital rueckwirkend zum 1. Oktober eine Mitarbeitergesellschaft (MAG). Dort sollen von den 2000 Betroffenen rund 1500 Beschaeftigte unterkommen und die Geschaeftsbereiche betreuen, die DEC nicht mehr zu seinen Kernkompetenzen zaehlt. In erster Linie ist an den Multivendor Customer Service, die Schulungsaktivitaeten und einige logistische Einheiten gedacht.

Durch die Kooperation mit der Stuttgarter Straessle Informations GmbH hofft Oracle, sein Softwarepaket "Financials" in Deutschland aus dem Dornroeschenschlaf erwecken zu koennen. Kunden, die komplette Unternehmensloesungen wollen, bekommen kuenftig die betriebswirtschaftliche Komponente von Oracle, waehrend Straessle den Logistik- und Fertigungsteil uebernimmt.

Ihre Kraefte bei Netzprodukten und Groupware buendeln wollen HP und Lotus. Sie vereinbaren eine Partnerschaft, die die Integration von "Notes" mit den HP-Produkten "Openview" und "Openmail" vorantreiben soll.

Apple, IBM und Motorola haben sich nach achtmonatigen Verhandlungen endlich auf eine gemeinsame Power-PC Reference Platform (Prep) geeinigt. Anfang 1995 werden die technischen Details eines Rechners mit Power-PC-Prozessor veroeffentlicht, der auf dem heute erhaeltlichen Power-Macintosh und den Entwicklungen von IBM basiert. Apple wird das Mac-Betriebssystem auf Prep- Rechner portieren, IBM liefert OS/2 und AIX. Motorola uebernimmt die Anpassung von Windows NT.

Nach 100 Tagen im Amt stellt sich der neue SNI- Vorstandsvorsitzende Gerhard Schulmeyer als ein Mann der Tat dar. Er kuendigt an, das Unternehmen mit konsequenter Kundenorientierung, gestrafften Produktionsprozessen und einem deutlich geschrumpften Management aus der Krise fuehren zu wollen. Das ist notwendiger denn je. Schliesslich verzeichnet SNI nach vier Jahren bei sinkenden Umsaetzen immer noch einen Verlust von 350 Millionen Mark.

Schulmeyer setzt dabei verstaerkt auf neue Kraefte. Werner Brockhagen (52) beispielsweise, bisher Vorstandschef der Koelner Bull AG, geht zu Siemens-Nixdorf, wo er zunaechst in Frankfurt die Leitung der SNI-Vertriebsregion Mitte uebernimmt. Im Laufe des Jahres soll er an die Spitze der noch zu schaffenden Region Deutschland gestellt werden.

Die IBM Corp. will zwar weiterhin mit Mainframes Geld verdienen, stellt aber hausintern auf R/3 von SAP um.

Laut SAP America, die Big Blue weltweit Lizenzen ihrer Unix- basierten Standardsoftware verkaufen wird, handelt es sich um den groessten Auftrag in der Geschichte des Softwarehauses.

Sybase und Powersoft buendeln ihre Datenbank- und Tool-Kraefte. Der Datenbankanbieter kauft fuer mehr als 900 Millionen Dollar das Software-Unternehmen, das mit "Powerbuilder"-Werkzeugen einen grossen Teil des Marktes fuer Client-Server-Tools beherrscht.

Nicht wie zuvor spekuliert der Otto-Versand, sondern Quelle beteiligt sich mit 25 Prozent an dem PC-Hersteller Escom AG. Ein Kooperationsvertrag sieht die Zusammenarbeit in den Sektoren Vertrieb, Logistik und Service vor.

Noch sind die Bedingungen nicht veroeffentlicht, die Unternehmen erfuellen muessen, um als Anteilseigner bei der Groupe Bull zugelassen zu werden, da kuendigt AT&T zusammen mit der franzoesischen Unternehmensgruppe Quadral an, 40 Prozent des noch staatlichen Computerkonzerns kaufen zu wollen. Im Gegenzug moechte der amerikanische TK-Riese allerdings eine von drei Telekom- Lizenzen erwerben, die der franzoesische Staat zu vergeben hat.

Vielleicht der Skandal des Jahres: Erst jetzt wurde bekannt, was Intel bereits seit Sommer 1994 weiss. Der Pentium-Prozessor rundet unter bestimmten Umstaenden falsch, wenn grosse Zahlen dividiert werden. Waehrend Intel versucht, den Fehler bis zur Bedeutungslosigkeit herunterzuspielen - er trete statistisch nur alle 27 000 Jahre auf -, ist die Anwendergemeinde verunsichert. Beispielrechnungen werden per Compuserve und anderen Online-Medien verbreitet, die belegen, dass der Fehler sehr viel haeufiger auftaucht, als von Intel angegeben. Zusaetzlich in Harnisch bringt die rund sechs Millionen Pentium-Besitzer die restriktive Umtauschpolitik des Prozessorlieferanten. Intel will nur denjenigen Kunden eine fehlerfreie CPU geben, die nachweisen koennen, dass sie die fehlerbehaftete Floating Point Unit (FPU) des Chips tatsaechlich nutzen. Zwei Wochen spaeter erreicht die Aufregung ihren Hoehepunkt, als die IBM werbewirksam die Auslieferung ihrer Pentium-PCs stoppt. Dass der PC-Umsatz von Big Blue im Gegensatz zu dem von anderen PC-Produzenten nur zu fuenf Prozent von Pentium-Rechnern abhaengt, verleiht der Aktion den Ruch einer reinen PR-Massnahme.

Das 25 Jahre lang unabhaengig agierende Software- und Servicehaus Ploenzke wird mehrheitlich von der amerikanischen CSC uebernommen. Unternehmensgruender Klaus Ploenzke soll Vorstandsvorsitzender der neuen CSC-Ploenzke werden.

Vobis und Microsoft streiten sich um den Preis fuer Windows- Lizenzen. Erbost kuendigt Vobis-Chef Theo Lieven an, die Vertraege mit Microsoft zu kuendigen und die von seinem Unternehmen ausgelieferten Rechner standardmaessig mit OS/2 auszustatten. Lieven kritisiert an den Geschaeftsbedingungen des Softwarehauses vor allem, dass sie indirekten Zwang auf solche OEM-Partner ausueben, die sich nicht von vorneherein festlegen wollen, auf welche PCs sie welches Betriebssystem aufspielen werden. Wer sich darauf nicht einlassen moechte, muesse pro Windows-Kopie den doppelten Preis bezahlen.

Die im Oktober gegruendete Mitarbeitergesellschaft (MAG) der Digital Equipment hat einen Namen. Als "Ditec Informationstechnologie" sollen die in ihr untergekommenen 1540 DEC- und Digital-Kienzle-Mitarbeiter aus der Kundenbasis der Digital-Kienzle GmbH Kapital schlagen.

Offenbar resigniert kuendigt Telekom-Chef Helmut Ricke zum Jahreswechsel seinen Ruecktritt an. Offiziell ist von rein persoenlichen Gruenden Rickes die Rede. Insider sehen jedoch in einem unueberbrueckbaren Dissens zwischen dem Telekom-Chef und Postminister Wolfgang Boetsch den Grund fuer diesen Schritt.

IBM will zwar die ersten PCs mit Power-PC-Prozessor an Software- Entwickler liefern, verschiebt aber die Massenfertigung der lange erwarteten Prep-PCs auf unbestimmte Zeit. Erst wenn Applikationen in grosser Zahl erhaeltlich seien, werde IBM die Rechner auf den Markt bringen, hiess es aus dem Unternehmen.u