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14.10.1994

Rueckgriff auf einen Vorschlag Bangemanns Bruesseler EU-Kommission will IT in einem Ressort vereinen

BRUESSEL (IDG) - Innerhalb der europaeischen Union reifen Ueberlegungen, einen eigenen Kommissar fuer die Informationstechnologie einzusetzen. Der von dem fuer Industriepolitik und Telekommunikation zustaendigen deutschen EU- Kommissar Martin Bangemann bereits vor einigen Monaten lancierte Vorschlag findet nun auch die Unterstuetzung der franzoesischen Regierung.

Ein Diplomat der Grande Nation erklaerte dazu, die vorgeschlagene Position sei notwendig geworden, um den technischen wie rahmenpolitischen Herausforderungen der naechsten zehn Jahre zu begegnen. Der Zustaendigkeitsbereich des neuen Kommissars muesse dabei alle Aspekte der Informationstechnik umfassen. Dazu gehoerten Regulierung und Deregulierung des Marktes, Bestandsaufnahme sowie Anforderungen an die Infrastruktur und industrielle Strategien. Zudem solle der neue "Superkommissar" ein Auge auf die kulturellen Auswirkungen der sich verbreitenden audiovisuellen Techniken werfen.

In der jetzigen Struktur faellt die IT-Technik in den Zustaendigkeitsbereich dreier EU-Politiker. Bangemann verantwortet die Informationstechnik und Telekommunikation, zudem aber auch alle anderen Industrien. Die Einschaetzung des Marktes ist Aufgabe des Italieners Antonio Ruberti, waehrend der Belgier Joao de Deus alle audiovisuellen Strategien bearbeitet. Die europaeische Organisation plant zudem einen Kommissar einzusetzen, der die Erweiterung der EU um osteuropaeische Staaten regelt, und der die 1996 stattfindende EU-Konferenz vorbereitet.