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27.06.1997 - 

Strategiefonds soll bedeutende Projekte fördern

Rüttgers will in Deutschland weltbeste Forschungslandschaft entstehen lassen

Anläßlich der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden der Hermann-von-Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), Joachim Treusch, stellte Rüttgers einige Reformmaßnahmen vor. Das neue Instrument des HGF-Senats, dem Vertreter der Wirtschaft angehören, soll die Kooperation zwischen Forschungszentren und Unternehmen intensivieren.

In Zukunft stehen die Helmholtz-Zentren untereinander im Wettbewerb um Anteile der Haushaltsmittel. Der Aufbau eines "Strategiefonds" in einer Größenordnung von 150 Millionen Mark soll strategisch ausgerichtete Projekte aus Zukunftsbereichen wie zum Beispiel Bio-Informatik, Umwelttechnik und Supraleitung fördern, hieß es in Bonn. Die Einrichtung von Kompetenzfeldern erlaube es, so Rüttgers, zentrenübergreifend und interdisziplinär Prioritäten in Forschung und technologischer Entwicklung zu setzen. An diesen Strukturen werden künftig die Mittelzuweisungen von Bund und Ländern und die Programmbudgets der Zentren ausgerichtet.

Eine größere Flexibilität in der Haushaltsführung soll den Forschungseinrichtungen zudem eine zügigere Umsetzung ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ermöglichen. Künftig können deswegen alle Forschungseinrichtungen ihre Einnahmen aus Lizenz- und Know-how-Verträgen sowie Mehrerträge aus Aufträgen ohne Anrechnung auf die Grundfinanzierung behalten.