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22.04.1994

Rumba unter OS/2

H. Zimmermann*, Paderborn: Unsere OS/2-Rechner sollen in ihren Windows-Task mit Rumba unter Token Ring Zugriff auf die AS/400 haben. Wo und wie muessen die Parameter fuer die Windows-Sitzung eingestellt werden?

Die Redaktion: Nach der Installation von IBMs NTS/2 muessen Sie die Config.sys um die beiden folgenden Zeilen erweitern: DEVICE=C:

IBMCOM

PROTOCOL

LANVDD.OS2 und DEVICE=C:

IBMCOM

PROTOCOL

LANPDD.OS2. Mit diesen Treibern wird die Windows-Sitzung um den virtuellen Support von OS/2.2 erweitert. Dann muss die Autoexec.bat erweitert werden. Sie wird beim Start einer Windows-Sitzung abgearbeitet: c:

rumba

wdtoktsr.exe /r=16 /t=8.

Geschwindigkeitsrausch?

R. Bertnick*, Remscheid: Im Zuge der Anschaffung weiterer Netware- Server wird uns als Messparameter Novells "Speed" genannt. Was verbirgt sich eigentlich hinter Speed? Ist es mehr als eine Referenznummer beim Hochfahren des Servers? Inwieweit eignet es sich zur Bestimmung der Leistungsfaehigkeit eines Servers?

Die Redaktion: Speed ist ganz sicher nicht fuer eine Leistungsbestimmung ausreichend, obwohl es ein guter Indikator dafuer ist, ob der Server vielleicht falsch geschaltet ist. Das Programm testet allein die interne Server-Leistung von CPU, Taktfrequenz und Wait-States. Der Test besteht aus einer einfachen Schleife und einem Zaehler. Das Programm schaltet aeussere Einfluesse wie Floppy-Zugriff etc. aus und addiert, wie oft die Schleife in drei CPU-Taktzyklen durchlaufen wird. Je groesser die Zahl, desto besser der Speed-Faktor. Ein 386DX mit 25 Megahertz liegt bei etwa 250, ein 486DX mit 50 Megahertz bei zirka 600, Speed-Werte in dieser Groessenordnung sind akzeptabel. Beachten Sie jedoch, dass Speed weder das Plattensystem noch den Speicherzugriff und die Netzwerkadapter beruecksichtigt. In dieser Form erinnert er an den Motortest im Prueflabor der KFZ-Branche. Auch da kommen huebsche Umdrehungen zustande.

Arcserve

unter WinOS/2

W. Drechsel, Wolfsburg: Wir benutzen zur Datensicherung unseres Novell-Netzwerks Arcserve 5.01 (Windows-Version). In einer Windows-Sitzung unter OS/2 bekommt der Arcserve-Manager keine Verbindung zum Host-Server, obwohl vor Beginn der Win/0S2-Sitzung der Btrieve-Requester geladen wird. In einer "normalen" Windows- Sitzung (von DOS aus) gibt es keine Probleme.

Die Redaktion: Ueberpruefen Sie die Parameter der DOS-Sitzung, von der aus WinOS/2 geladen wird. Oeffnen Sie die Einstellungen der Sitzung und setzen Sie die Netware-Ressourcen auf "Global". Dadurch wird DOS veranlasst, Vshell.sys zu laden. Diese virtuelle Shell wird von Arcserve benoetigt.

Der Fax-Mail-Dial-Mix

S. Bauer, Saarbruecken: Unter Novell 3.11 soll ein Fax-Server fuer DOS-, Windows-, OS/2- und Macintosh-Clients eingerichtet werden. Eingehende Faxe sollen durch ein geeignetes Verfahren moeglichst automatisch verteilt werden koennen. Eine Anbindung an einen E- Mail-Standard ist ebenfalls gewuenscht. Ergaenzend hierzu sollte ein "Kommunikations-Server" auch Dial-in/Dial-out Funktionen fuer Netzwerkanwender zur Verfuegung stellen. Die Frage zielt insbesondere auf ein Produkt mit zukunftssicherer Investition.

Die Redaktion: Sollte ein Produkt tatsaechlich alle genannten Kriterien erfuellen, waeren zumindest die Aktien des Herstellers eine zukunftssichere Investition. Dial-in/Dial-out Funktionen gehoeren in eine andere Anwendungsklasse als Fax-und E-Mail. Sie werden unter Netware zum Beispiel von Netware Connect und entsprechenden Drittprogrammen wie Reach-Out, Norton Anywhere oder Apples ARA-Client abgedeckt. Auf der anderen Seite steht die Integration von Fax-Server und Mail, komplettiert mit dem Inbound- Routing. In dieser Kombination bleibt allein Lotus mit CC:Mail, CC:Gateway, CC:Fax und Faxview uebrig, das alle genannten Clients unterstuetzt. Andere Anbieter umgehen sorgfaeltig OS/2 als Client- System. Ueber CC:Mail kann jede Station neben der E-Mail Faxe schicken und empfangen, dazu werden mit Ausnahme der DOS-Version alle Programme bei der Installation von CC:Mail "mail-enabled" geschaltet. Was das automatische Verteilen einkommender Faxe anbelangt, sollten Sie jedoch keine hohen Erwartungen haben.

Geschwaetzige

Print-Server stoppen

R. Loew, Regensburg: Gibt es eine Moeglichkeit, den Broadcast- Verkehr der Print-Server im Netware-LAN (3.11) zu reduzieren? Eventuell SAP-Filter oder groessere zeitliche Abstaende der SAP- Messages?

Die Redaktion: Filter-NLMs fuer das Service Advertising Protocol sind sicherlich die beste Moeglichkeit zur Reduzierung der SAP- Last. Sie werden im Paket mit dem Multiprotokoll-Router vertrieben. Der Administrator des Routers kann auf die Service- Typen bezogen flexibel einstellen, wieviele Hops ein SAP hinter sich haben darf. Selbst der Service-Name ist mit 48 Zeichen einstellbar. Jedes Paket, auf das die Namensbestimmmungen zutreffen, wird fallen gelassen, wenn die maximale Zahl der Hops ueberschritten ist.

Hilfsprogramm zur Reparatur von Platten

B. Hoppe*, Berlin: Novells Netware kommt mit dem Hilfsprogramm Vrepair.nlm zur Reparatur defekter Plattenbestaende. Welche Optionen besitzt Vrepair, um einzelne Dateien oder Bloecke aus den Netware-Bereichen auf andere Bestaende zu kopieren oder mindestens anzusehen?

Die Redaktion: Vrepair ist von Grund auf als geschlossenes Programm konzipiert, das mit Ausnahme einiger Generaleinstellungen keine Handlungen durch den Anwender zulaesst. Programme dieser Art sind die Netutils von Ontrack (Software Ressource, Fax: 022 36/3 11 03), jeweils in Versionen fuer die Netware 3.x und 4.x. In dem Masse, wie der Controller noch auf die Hardware zugreifen kann, lassen es die Netutils zu, dass Dateien auf Disketten gezogen werden koennen. Grosse Datenmengen werden dabei entsprechend gesplittet.