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10.03.1989 - 

GMD gibt Ring frei zur zweiten Runde:

Run auf Informatik-Wettbewerb

SANKT AUGUSTIN (CW) - Im siebten Bundeswettbewerb Informatik Ist die zweite Runde eingeläutet worden. Zufrieden zeigt sich der Veranstalter, die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), Sankt Augustin, mit den Teilnehmerzahlen der ersten Runde.

Den jugendlichen Computerfans, die die erste Runde erfolgreich bestritten haben, wurden drei weitere Aufgaben gestellt, die bis zum 17. April 1989 zu lösen sind. Sonderpunkte erhalten Lösungsansätze, die besonders elegant oder findig präsentiert werden. Erweiterungen und Verbesserungen des Algorithmus werden hierbei höher bewertet als programmtechnische Tricks. Während die erste Runde eine große Bandbreite von Teilnehmern anspricht, soll hier ein anspruchsvoller Leistungswettbewerb stattfinden. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, daß nur ein kleiner Teil der Erstrundenteilnehmer bereit ist, sich den deutlich höheren Anforderungen zu stellen.

Zufrieden ist die GMD mit der Teilnahme am ersten Teil des Wettbewerbs. Mit 1770 Einsendungen war die Beteiligung gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent gewachsen. 1377 Jugendliche erreichten das Klassenziel, mindestens drei der fünf Aufgaben zufriedenstellend zu lösen. Anlaß zur Sorge gibt der Anteil der weiblichen Teilnehmer: Geringfügig gestiegen liegt er jetzt bei gerade 2,2 Prozent.

Die 30 Besten unter den Teilnehmern der zweiten Runde werden im Oktober 1989 nach Donaueschingen eingeladen, aus dem die Bundessieger hervorgehen.

Der Bundeswettbewerb Informatik, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Richard von Weizsäcker steht, soll Jugendliche anregen, sich mit Inhalten und Methoden der Informatik sowie mit Anwendungsmöglichkeiten informationstechnischer Systeme zu befassen. Darüber hinaus erhoffen sich die Veranstalter Impulse für eine verbesserte Informatik-Ausbildung in den Schulen. Teilnahmeberechtigt sind Schüler und Auszubildende bis 21 Jahre.