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Ein Drittel des Umsatzes aus neuen Produkten:


14.11.1980 - 

Rund 33 Milliarden Mark für die Forschung

ESSEN (gr) - Für Forschung und Entwicklung werden in der Bundesrepublik 1980 rund 32,8 Milliarden Mark aufgewendet. Die gewerbliche Wirtschaft selbst bringt den Untersuchungen des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zufolge etwa 17 Millionen Mark auf. Auf die Gruppe 24 der seit 1976 gültigen Wirtschaftssystematik des Statistischen Bundesamtes, zu der auch die Herstellung von Büromaschinen und EDV-Geräten gehören, sollen nach den Plandaten der befragten Unternehmen 6,74 Milliarden Mark entfallen.

Die Eigenfinanzierung von Forschung und Entwicklung (F&E) im Unternehmensbereich erhöhte sich 1977 gegenüber 1975 um 1,2 Prozentpunkte auf 80,8 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der Stifterverband in seiner jetzt erschienenen Arbeitsschrift "Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft 1977". Kleine und mittlere Unternehmen steigerten ihre F&E-Aufwendungen jährlich um 21,9 Prozent, während zwischen 1971 und 1977 die durchschnittliche Steigerungsrate bei 10,7 Prozent lag.

Regionale Konzentration

Forschungstätigkeit der Unternehmen ist regional konzentriert. Rund 54 Prozent der internen F&E-Aufwendungen von Unternehmen und Einrichtungen zur Gemeinschaftsforschung wurden in Forschungsstätten eingesetzt, die in Bayern und Baden-Württemberg liegen. Branchenmäßig dagegen lockert sich die Konzentration von F&E, stellt der Stifterverband fest. Auf den Maschinenbau entfiel 1977 ein Zehntel der F&E-Gesamtaufwendungen der Wirtschaft.

Durchschnittlich basierten 1977 rund 45 Prozent des Umsatzes auf Produkten, die nicht älter als neun Jahre alt sind. Rund 32 Prozent stammten aus Erzeugnissen, die vor weniger als fünf Jahren auf den Markt gebracht wurden. Großunternehmen schneiden nach den Untersuchungen des Verbandes überdurchschnittlich ab. Unternehmen mit 10 000 Beschäftigten und mehr realisierten 1977 61 Prozent ihres Umsatzes aus nach 1969, 45 Prozent aus nach 1973 eingeführten Produkten. Auch Betriebe unter 100 Beschäftigte stehen mit 36 beziehungsweise 21 Prozent nicht schlecht da. Der Statistik nach am innovativsten ist die Kfz-Industrie, die 86 beziehungsweise 72 Prozent ihres Umsatzes mit neu eingeführten Produkten erzielte.