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07.03.1986 - 

Ausweichrechenzentrum der Bonndata nimmt Betrieb auf:

RZ-Risiko bei Katastrophen absichern

BONN (CW) - Eine Absicherung des Rechenzentrums bei Katastrophen bietet jetzt die Bonndata. Gesellschaft für Datenverarbeltung mbH aus Bonn an. Für den Ernstfall steht ein speziell ausgerüstetes Rechenzentrum zur Verfügung, das Hard- und Software für den Vertragspartner bereithält.

Die BASF hat sich darüber hinaus bereiterklärt, dieses Rechenzentrum im Katastrophenfall den eventuell nicht versicherten Bedürfnissen des Kunden rasch anzupassen. Das gleiche gilt für den Fall des parallelen Eintritts mehrerer Notfälle, die im Normalfall eine sofortige Aufstokkung der Rechenzentrumskapazität erfordern.

Innerhalb kürzester Frist sollen alle Anwendungssysteme vom Ausweichzentrum übernommen werden können. Der Beweis für die Funktionsfähigkeit der organisatorischen Verfahren wird BASF-Angaben zufolge durch eine Reihe von Prüfungen erbracht. Es erfolgt zunächst, ein Test der Betriebssysteme und der TP-Systemsoftware. Danach werden die Online-Systeme und die Batch-Anwendungen getestet. Eine solche Funktionsprüfung der organisatorischen Versicherung garantiere im Notfall einen problemarmen Wiederanlauf aller Anwendungen, heißt es in einer Mitteilung der BASF.

Die Bonndata verfügt über einen BASF-Großrechner des Modells 7/88 mit 32 MB Hauptspeicher und 16 Kanälen. An Peripherie sind derzeit Magnetplatteneinheiter, vom Typ BASF 648X mit 60 GB Kapazität angeschlossen. Weitere 20 GB Kapazität kommen im April 1986 hinzu. Die zwölf Magnetbandeinheiten Modell 8 wurden jetzt um acht Laufwerke BASF 6378 mit Datenkompressionseinrichtung ergänzt. Läserdrucker Impactdrucker und Datenverarbeitungseinheiten von IBM komplettieren die Konfiguration.