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20.09.1996 - 

Gemeinschaftsunternehmen mit Siemens in Planung

Saarbergwerke AG lagert Informationstechnik aus

Eigenen Angaben zufolge betreibt Saarberg derzeit das größte BS2000-Rechenzentrum im Saarland. Mit der Ausgründung will der Bergbaukonzern, so Vorstandsmitglied Michael Ziesler, sein Know- how im DV-Bereich vermarkten und neue Arbeitsplätze in unternehmensfremden Bereichen schaffen.

Saarberg und die SBS beteiligen sich je zur Hälfte an dem neuen Service-Anbieter. In den kommenden fünf Jahren wollen die beiden Investoren rund 25 Millionen Mark in die Gesellschaft stecken.

Die 130 Mitarbeiter stammen zum größten Teil aus der Saarberg- Informatik, die quasi komplett in dem Joint-venture aufgeht. Wie Saarberg-Sprecher Karl-Heinz Pohmer beteuert, werden alle Mitarbeiter übernommen, die Wert darauf legen. Einige wenige ("unter zehn") hätten auf eigenes Betreiben ihren Arbeitsplatz aufgegeben.

Die Startup-Company peilt im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 30 Millionen Mark an. Dieser Betrag liegt laut Pohmer deutlich höher als das bisherige DV-Budget von Saarberg. Mit anderen Worten: Die Saardata-Betreiber hoffen darauf, Kunden außerhalb des Bergbauunternehmens gewinnen zu können - vornehmlich Industriebetriebe, Dienstleister und öffentliche Verwaltungen im Saarland.

Neben dem kompletten Outsourcing offeriert Saardata auch den Betrieb und das Management von lokalen Netzen und WANs sowie Beratung, Einführung und Betreuung von R/2- beziehungsweise R/3- Applikationen. Aufgrund der grenznahen Lage läßt sich dieses Angebot auch auf den französischen und den luxemburgischen Markt ausdehnen.

Bei SBS handelt es sich seinerseits um ein Gemeinschaftsunternehmen der Siemens AG und der Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (SNI). Geschäftsführer Chittur Ramakrishnan äußerte die Ansicht, daß immer mehr Unternehmen Interesse an maßgeschneiderten Komplettangeboten zeigten. Den Marktauguren zufolge werde der Outsourcing-Markt in den kommenden Jahren zweistellig wachsen. Von dieser Entwicklung könne Saardata profitieren.