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27.08.1993 - 

SATIRE

SAAsein oder Nichtsein ...

Der schlitzohrige DV/Org.-Leiter in der Maske des Biedermannes - ein solches Bild passt nicht zu den Klischees, in die Computerspezialisten gewoehnlich hineingepresst werden. Man denkt da eher an Freaks, an Bitfummler und Spaghetti-Programmierer: Vorurteile, nichts als Vorurteile. Trauerwein und die meisten seiner Kollegen sind weder technikverliebt noch blauaeugig. Nur war es eben fuer eine Zeitlang opportun, das Management und die Endanwender im unklaren zu lassen, jedenfalls was unser Verhaeltnis zur IBM betrifft. Jetzt kann es Sebastian ja sagen: Wir haben Big Blue ganz schoen aufsitzen lassen - bei der System-Anwendungs- Architektur SAA etwa. Die Softwarestrategen des Mainframe- Marktfuehrers glaubten doch allen Ernstes, den Wunsch der Anwender nach einheitlichen IBM-Standards erkannt zu haben. SAA sollte die Kunden aus dem Jammertal der Inkompatibilitaeten zwischen PCs, Schraegstrich-Maschinen und /370-Grossrechnern fuehren. Um zu erfahren, wie die DV/Org.- Chefs auf SAA reagieren wuerden, liess die IBM Erhebungen in der eigenen Kundenbasis durchfuehren. Weil er seinen VB nicht vergraetzen wollte, verschwieg nicht nur Trauerwein, laengst unter Multivendor-Bedingungen zu arbeiten. Die DEC-, die HP-Installation wurde dem IBMer nicht gezeigt. So entging Big Blue, dass die Kunden mehr als SAA wollten - naemlich offene Systeme -, wurde die IBM auf eine falsche Faehrte gelockt. Soll Tricky Trauerwein deshalb ein schlechtes Gewissen haben?