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14.06.2002 - 

Speichernetze/Kommentar

Sag mir, wo die Standards sind

Kriemhilde Klippstätter Redakteurin CW

Im Speichermarkt scheint sich, zumindest im Highend-Bereich, die Spreu vom Weizen zu trennen. Der bisherige Marktführer EMC bietet in seinen Symmetrix-Arrays eine zehn Jahre alte Technik an, kann aber auf eine große Installationsbasis verweisen. Newcomer Hitachi gewinnt mit den "Lightning"-Silos nicht nur Kundenaufträge, sondern auch OEM-Partnerschaften - prominentestes Beispiel ist Sun Microsystems. Die jüngst verabredete enge Kooperation mit IBM deutet darauf hin, dass sich Big Blue Zug um Zug ganz aus der Speicherhardware zurückzieht und sich auf die Entwicklung von Storage-Software konzentriert.

Dieses Geschäft birgt für die Industrie gute Möglichkieten, denn die Anwender kämpfen mit Datenbergen, einer Vielzahl von Speicherkomponenten und, last but not least, mit rückläufigen IT-Budgets. Deshalb gilt es, möglichst viele Aufgaben zu automatisieren und so Personalkosten für Administratoren zu sparen. Beim Neuaufbau einer Speicherinfrastruktur ist dies relativ einfach zu erreichen: Man achte auf homogene Produkte.

Die Realität zeigt dem IT-Verantwortlichen jedoch ein anderes Bild: heterogene Welten vom Server über Speicher bis zu Storage- und Management-Programmen. Die Einrichtung und Verwaltung von Speichernetzen wird zum komplexen Konfiguration-Management-Projekt, das eine Vielzahl von Fähigkeiten verlangt. Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass praktisch keine Standards existieren.

Die Hoffnung auf gemeinsame Vorgehensweisen der Industrie scheint jetzt in Sicht: Erste Ansätze liefern "Common Interface Model" (CIM), "Web Based Enterprise Management" (WBEM) sowie das daraus kombinierte "Bluefin", das die Kommunikation zwischen Geräten im SAN definiert. Diese drei Spezifikationen scheinen sich als Standards zu etablieren. Doch bis entsprechend ausgestattete Produkte auf den Markt kommen, bleibt dem Anwenderunternehmen nur der mühsame Weg der exakten Planung - oder das Outsourcing.