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03.07.2008

SAG modernisiert Mainframe-Anwendungen

Host-Applikationen sollen auch in einer SOA verwendbar sein.

Der Austausch von Altanwendun-gen sei vielen CIOs zu riskant und zu teuer, wirbt die Software AG für das Paket "Webmethods Application Modernization Suite". Mit Modernisierungs-Tools könnten sie die millionenschweren Investitionen schützen und bewährte Programmfunktionen weiternutzen. Die Webmethods Application Modernization Suite offeriert das Darmstädter Softwarehaus dazu in den Varianten Web-Edition, SQL-Edition und SOA-Edition.

Möglichst ohne Risiko

Die Web-Edition soll ein risikoarmes Einbinden von Großrechnersystemen ohne Eingriffe in die Anwendung ermöglichen. Das Tool "Webmethods ApplinX" transformiert zu diesem Zweck klassische Green-Screen-Anwendungen in Web-basierende Benutzeroberflächen. Die SQL-Edition setzt bei der Integration von Mainframe-Daten an. Mit Hilfe der "Webmethods ConnecX"-Adapter könnten Unternehmen in Echtzeit aus beliebigen Anwendungen heraus auf unterschiedlichste Datenquellen zugreifen, so das Versprechen. Dabei könne es sich sowohl um relationale als auch um nichtrelationale DatenPools handeln, darunter etwa Adabas, VSAM, Oracle, DB2, SQL Server oder RDB.

Demgegenüber erlaubt es die SOA-Edition, Funktionen aus Großrechneranwendungen in Form von Services in einer SOA zur Verfügung zu stellen und diese zu verwalten. Die Software AG kombiniert dazu ApplinX mit der Integrationslösung "Webmethods EntireX" und dem Enterprise Service Bus "Webmethods ESB" für die Orchestrierung von Services. Für die Verwaltung und das Lebenszyklus-Management der Services steht das kombinierte Registry- und Repository-System Centrasite zur Verfügung.

Der Hersteller hebt vor allem die erweiterte Version 8.0 der schon länger angebotenen Integrationssoftware EntireX hervor. Sie biete unter anderem eine verbesserte Cobol-Unterstützung und eine enge Integration mit dem Webmethods ESB. Daneben unterstütze das System asynchrone und gesicherte Serviceauf-rufe. Entwickler würden damit in die Lage versetzt, Programmlogik in .NET- oder J2EE-Web-Services zu kapseln, ohne den zugrunde liegenden Quellcode zu verändern. (wh)