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Sage profitiert von Zukäufen

13.05.2005
Der Business-Software-Spezialist kann auf solide Geschäftszahlen bauen. Mit Zukäufen und neuen Services soll das so bleiben.

Der britische Softwarehersteller Sage hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres 2005 Umsatz und Vorsteuergewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz legte in den Monaten Oktober 2004 bis März 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf knapp 560 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Steuern wuchs gleichzeitig um 16 Prozent auf fast 148 Millionen Euro. Zudem meldeten die Briten für das abgelaufene Halbjahr rund 149000 neue Kunden. Die Gesamtkundenzahl des Softwareherstellers stieg damit auf rund 4,5 Millionen.

In Deutschland konnte der Anbieter von Business-Software für kleine und mittlere Unternehmen seinen Umsatz um 28 Prozent auf etwa 28 Millionen Euro erhöhen. Angaben zum Ergebnis in Deutschland machte das Unternehmen nicht. Für das weitere Geschäftsjahr erwartet Deutschland-Chef Peter Dewald einen positiven Verlauf. Vor allem neue Produkte etwa aus dem Bereich Customer-Relationship-Management (CRM) würden das Wachstum antreiben.

Als einen Grund für die guten Geschäftszahlen nannten die Sage-Verantwortlichen die Entwicklung der im vergangenen Jahr zugekauften Unternehmen. Demnach hätten SP, Softline und Accpac Umsatz und Margen verbessern können.

Neben den Zukäufen müsse sich Sage jedoch auch nach weiteren Einnahmefeldern umsehen, warnt David Bradshaw, Analyst von Ovum, mit Blick auf die Mittelstandsinitiativen in Sachen Business-Software von SAP und Microsoft. So sei es den Briten zwar gelungen, sich im Markt zu etablieren und ein gutes organisches Wachstum vorzuweisen. Spektakulär seien die Zahlen jedoch nicht. Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet der Analyst die Service- und Outsourcing-Initiativen des Softwareherstellers. (ba)