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Falsche Adressaten angeschrieben


10.08.2016 - 

Sage räumt Rechnungspanne ein

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Durch eine Panne beim Software-Anbieter Sage wurden Händlern fälschlicherweise Lizenzgebühren in Rechnung gestellt. Das Unternehmen verspricht, den Fehler umgehend zu beheben.

Die Verwunderung war groß, als bei einem Händler aus Thüringen eine Rechnung von Sage im Briefkasten lag: 1.349,46 Euro sollte der Reseller für eine "Partner Service-Gebühr" berappen. Allerdings hatte der Händler nie einen Partnervertrag mit Sage, hat nie Sage-Produkte vertrieben, oder sonst eine Geschäftsbeziehung mit Sage unterhalten.

Diese Sage-Rechnung flatterte einem Händler ins Haus obwohl er weder Partner, noch Kunde des Software-Unternehmens war.
Diese Sage-Rechnung flatterte einem Händler ins Haus obwohl er weder Partner, noch Kunde des Software-Unternehmens war.

Laut dem Rechnungsschreiben habe eine Analyse der Partnerdaten ergeben, dass der Händler keine aktiven Sage-Kunden mehr betreut und keine "Aktivitäten zur Gewinnung neuer Kunden" festgestellt werden könnten. Trotzdem nehme der Händler Services und Lizenzen zu Sonderkonditionen in Anspruch. "Wir sehen uns daher gezwungen, Ihnen diese Services bis auf weiteres in Rechnung zu stellen", heißt es in dem Sage-Schreiben.

Fehler in der Datenhaltung

Rund 1.350 Euro sollte der thüringer Händler bezahlen. Die Rechnung wird aber laut Sage umgehend storniert.
Rund 1.350 Euro sollte der thüringer Händler bezahlen. Die Rechnung wird aber laut Sage umgehend storniert.

Ein Anruf beim Sage-Partnermanagement verlief zunächst im Sande. Auf Nachfrage von ChannelPartner räumt ein Unternehmenssprecher nun einen Fehler in der Datenhaltung ein. Sie sei "nicht ganz ordentlich" gewesen. Es sollen etwa 20 falsch adressierte Schreiben versandt worden sein, darunter nicht nur Händler, die in der Sage-Datenbank wohl als potenzielle Partner geführt worden sind, sondern auch Kunden. Der Sage-Sprecher verspricht nun eine Stornierung der Rechnung in den nächsten Tagen.

Laut Sage wurden rund 120 inaktive Partner angeschrieben, die zwar immer noch Lizenzen zu Sonderkonditionen in Anspruch nehmen, jedoch keine aktiven Kunden mehr betreuen oder keine neuen Kunden hinzu gewinnen.

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