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23.09.1994

Saiedeh von Keitz, Wolfgang von Keitz, Hubertus Gerlach Modernes Online-Retrieval

VCH Verlag, Weinheim 1993, 341 Seiten, 98 Mark

Den Weg zum Wissen suchen immer mehr Anwender ueber entsprechend ausgeruestete Terminals, die auf Knopfdruck in Bibliotheken nach Titeln oder in Wirtschaftsdatenbanken nach harten Fakten suchen. Interessierten sich noch vor wenigen Jahren nur Informatiker fuer die Retrieval-Thematik, so ruecken heute vor allem jene in den Vordergrund, die sich Tag fuer Tag mit den Informationssystemen auseinandersetzen muessen - die Anwender.

Das Hardcover ist eine detaillierte und leicht verstaendliche Einfuehrung in das Online-Retrieval als zentralen Forschungsgegenstand der Disziplin "Informationswissenschaft". Neben den wichtigsten Techniken zur Datenbankabfrage findet sich in dem Buch auch eine ausfuehrliche Darstellung der Abfragesprache "Dialog" in deutscher Sprache.

Im ersten Schritt nehmen die Verfasser dem Leser die Angst vor Retrieval-Systemen. Sie tun gut daran, denn viele Menschen begeben sich nur deshalb ohne DV-Unterstuetzung auf Informationssuche, weil sie Online-Loesungen fuer schwierig und teuer halten. Wer sich auf das Buch einlaesst, wird eines Besseren belehrt und erwirbt mit den Techniken zum Information-Retrieval eine Qualifikation, die in den kommenden Jahren immer wichtiger werden duerfte.

Das Buch beschreibt die technologischen Grundlagen und den strukturellen Aufbau von Informationssystemen. Im Anschluss daran zeigen die Autoren, wie eine erfolgversprechende Abfrage aufgebaut sein muss. Der Leser lernt dabei in erster Linie, wie sich verschiedene Operanden zu einer komplexen Suchlogik zusammenbauen lassen, die sogar in verschiedenen Datenbanken gleichzeitig funktioniert. Wie sich die Suchergebnisse sinnvoll darstellen und ausgeben lassen, ist Gegenstand eines eigenen Kapitels.

Weil es fuer die Buchhaltung eines Unternehmens von Bedeutung ist, die entstehenden Kosten einer Recherche exakt zu erfassen, zeigen die Autoren, wie sich mit der Sprache "Dialoglink" eine genaue betriebswirtschaftliche Abrechnung aufstellen laesst. Fuer den Informationsvermittler bildet eine solche Abrechnung die Grundlage der Umsatzanalyse; fuer den Benutzer die Basis fuer Kosten-Nutzen- Analysen.

Das Buch ist verstaendlich geschrieben und gut strukturiert. Nach dem Motto "Vorne geruehrt brennt hinten nicht an" zeigt es, dass die Vorbereitung der Informationssuche wichtiger ist als jede Hard- und Software.

Martin Althaus, Michael Ortlepp

Excel 5.0 - Die 5-Minuten-Methode

Sybex Verlag, Duesseldorf 1994,

207 Seiten, 13,90 Mark

Seitdem Version 5 der Tabellenkalkulation Excel Einzug auf die Festplatten von Hunderttausenden PCs gehalten hat, haben selbst eingefleischte Power-User staendig Probleme. Gruende sind ein in wesentlichen Punkten veraendertes Menuesystem und diverse zusaetzliche Leistungsmerkmale.

Das neue Buch von den Excel-Fachbuchprofis Martin Althaus und Michael Ortlepp wendet sich an Benutzer, die sich grundsaetzlich mit Excel auskennen und sich deshalb nur grob ueber die neuen Features informieren wollen. Entsprechend verzichten die Verfasser konsequent auf die Aufbereitung von Detailwissen. Statt dessen erlaeutern sie die wichtigsten Funktionen von Excel anhand einer sogenannten "5-Minuten-Methode von Dr. Wiseman", die dem Leser Erfolgserlebnisse im 5-Minuten-Takt verspricht. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, stehen der Loesung eines Problems nicht mehr als zwei Seiten zur Verfuegung.

Die erste Seite schildert jeweils das Anliegen des Anwenders, etwa: "Sie moechten eine neue Arbeitsmappe anlegen und auf dem Bildschirm dargestellt bekommen", den Loesungsweg, das Ergebnis und zusaetzliche Informationen zum Thema. Auf der zweiten Seite findet sich ein Abdruck jener Bildschirmausdrucke, die den Anwender in der Praxis erwarten. Zusaetzlich informieren die Autoren ueber denkbare Tastaturkombinationen und alternative Loesungswege.

Die insgesamt 79 in dem Titel vorexerzierten Problemloesungen gliedern sich in 14 Themenschwerpunkte. Unter anderem geht es um Installation, Dateiverwaltung, die Bearbeitung von Zellen, die Rechenfunktionen des Programms, den Aufbau von Diagrammen, den Funktionsassistenten, Datenaustausch und

-analyse, den Umgang mit "MS-Query" und die individuelle Anpassung von Excel.

Das Taschenbuch ist empfehlenswert, weil es fuer knapp 14 Mark alle wichtigen Bereiche von Excel behandelt. Besonders hilfreich fuer den Benutzer der neuen Version sind die Hinweise zum Umgang mit dreidimensionalen Arbeitsblaettern, die aus hintereinandergeschalteten Tabellen bestehen.

Ralf Gladis

Paradox fuer Windows ganz einfach

Sybex Verlag, Duesseldorf 1993, 256 Seiten, 29,80 Mark

Blitzschnell in die Datenbanksoftware Paradox einsteigen, sofort loslegen und die einzelnen Lernabschnitte dann auch noch vertiefen: das alles verspricht der neue Titel aus dem Hause Sybex seinen Lesern. Letztere werden dankbar sein, wenn ihnen so geschieht, denn das Paket ist nicht nur im Leistungsumfang komplex, sondern verlangt auch vom Benutzer einiges an Fachkenntnissen.

Der Verfasser hat es sich nicht einfach gemacht, diesem Anspruch zu genuegen. Das vorliegende Buch zeigt aber, dass sich die Arbeit gelohnt hat und das Werk zwei Benutzergruppen befriedigen kann. Zum einen bietet es einen guten Start fuer Einsteiger ohne Computererfahrung, die sich in kurzer Zeit mit den noetigen Begriffen und Bedienelementen des Computers vertraut machen koennen. Zum anderen enthaelt das Softcover einen Schnellkurs, der einen ersten Einblick in die wichtigsten Programmfunktionen ermoeglicht und die Grundidee einer relationalen Datenbank erlaeutert. Inhaltlich geht es hier um Fragen wie das Aendern oder Suchen eines Datensatzes, den Aufbau von Reports aus Paradox heraus oder die Grundstruktur einer Datenbank.

Der dritte Hauptteil dreht sich um den Umgang mit Paradox unter Windows. Schwerpunkte sind der Entwurf einer Datenbanktabelle, das Ersetzen, Suchen und Sortieren von Datensaetzen, die unterschiedlichen Moeglichkeiten zur Auswertung von Datenbanken, die Programmiersprache Object PAL und die unter Paradox verfuegbaren Schnittstellen zum Datenaustausch mit anderen Anwendungen. Der Anhang beschreibt die Installation der Software. Ausserdem enthaelt er eine Aufstellung der Tastaturschluessel von Paradox und ein Stichwortverzeichnis.

Weil das Buch modular aufgebaut ist, kann der Leser entscheiden, ob er den Titel Schritt fuer Schritt durcharbeiten oder gezielt auf bestimmte Informationen zugreifen will. Durch diese Struktur eignet sich der Titel auch als schnelles Nachschlagewerk fuer Benutzer, die bereits mit Paradox arbeiten und nur in Sonderfaellen Hilfe benoetigen.

Wolfgang Auger

Das Einsteigerseminar - AutoCAD 12

BHV Verlag, Korschenbroich 1993, 222 Seiten, 19,80 Mark

Anwendern, die erste Schritte in Richtung computergestuetztes Design unternehmen wollen, bietet der BHV Verlag mit diesem Titel ein Basisseminar fuer den Umgang mit "Autocad 12" an. Das kompakte Buch beschreibt in einfacher Sprache und mit vielen Bildern, wie sich eine Idee durch den gezielten Einsatz der verschiedenen Autocad-Funktionen in eine professionelle technische Zeichnung umsetzen laesst.

Wolfgang Auger eroertert zunaechst die Hardwarevoraussetzungen inklusive der Installationsformalien fuer den Einsatz von Autocad und fuehrt den Leser in die verwendete Fachterminologie ein. In einem zweiten Schritt stellt er das Bildschirmmenue vor und zeigt, wie sich ein erster Prototyp entwerfen und abspeichern laesst. Auf dieser Basis wird der Umgang mit Linien, Polylinien, Baendern, Ellipsen und Polygonen sowie Texten als die eigentlichen Basiselemente einer Zeichnung erlaeutert.

Der zweite Hauptteil beschaeftigt sich mit fortgeschrittenen Techniken zur Darstellung von Zeichnungen, der Steuerung verschiedener Ansichten, der Verwendung von Linientypen und der Layer-Steuerung ueber die Dialogfenster des Programms. Detaillierte Ausfuehrungen zur Bemassung verschiedener Objekttypen runden die Darstellung ab.

Die einzelnen Uebungen des Seminars fuehren den Leser jeweils ueber einfachste Beispiele an komplexe Zeichnungen heran. Schwerpunkte der Uebungsaufgaben sind die Menuestruktur, die Zeichen- und Editierfunktionen, Koordinatensysteme, das Hilfesystem sowie die Bemassung und das Plotten von Zeichnungen. In der Summe werden damit alle wichtigen Funktionen und Befehle, die Autocad-Benutzer beherrschen sollten, vorgestellt.

Potentielle Leser des Softcovers sind sowohl Benutzer der Autocad- Versionen 2.5 bis 11.0 als auch Einsteiger, die sich in die aktuelle Version 12 einarbeiten wollen, sowie Anfaenger mit aelteren Versionen. AU