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24.05.2005

Salesforce.com kann erneut gegen Siebel punkten

Der CRM-Dienstleister setzt die Ziele für das Gesamtjahr herauf.

Die Nachfrage nach CRM-Anwendungen im On-Demand-Modell ist ungebrochen. Auch die ersten Monate des laufenden Jahres haben den traditionellen Softwareanbietern keine Atempause verschafft, im Gegenteil: Die von Siebel Ende April veröffentlichten Quartalszahlen waren allenfalls als durchwachsen zu bezeichnen. Der Lizenzumsatz sank, außerdem musste der Konzern einen Verlust melden.

Im Gegensatz dazu rennen die Hosting-Spezialisten bei den Anwendern - zumindest in den USA - offene Türen ein. Der Umsatz von Salesforce.com stieg im ersten Fiskalquartal, das Ende April abgeschlossen wurde, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84 Prozent an. Die Einnahmen beliefen sich auf gut 64 Millionen Dollar. Gegenüber dem direkten Vorquartal verzeichnete das Unternehmen immer noch ein Wachstum von 22 Prozent. Die Zahl der Ende April gemeldeten Abonennten bezifferte Salesforce.com auf 267000, rund 40000 mehr als drei Monate zuvor. Im Jahresvergleich wuchs die Nutzerzahl um 83 Prozent.

Unter dem Strich legte der Nettogewinn um über 900 Prozent zu. Nach einem Profit von 437000 Dollar im Vorjahresquartal erwirtschaftete Salesforce. com zuletzt 4,4 Millionen Dollar Gewinn. Sowohl beim Umsatz als auch im Ergebnis konnten die Vorgaben der Wallstreet übertroffen werden. Die guten Zahlen führten dazu, dass das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr anhob. War das Management zuvor von rund 285 Millionen Dollar Einnahmen ausgegangen, wird jetzt die Marke von 300 Millionen Dollar angepeilt.

Allerdings verschärft sich auch der Umgangston der Hosting-Newcomer untereinander. Mitte Mai hat Rightnow Technologies den Kunden der "Enterprise Edition" von Salesforce.com ein Umstiegsangebot unterbreitet, mit dem sie ihre gemieteten Anwendungen komplettieren können. Jedoch droht dem Pionier der Bewegung noch keine ernsthafte Gefahr von Seiten der CRM-Hosting-Konkurrenz. Rightnow konnte im ersten Quartal den Umsatz lediglich um 43 Prozent steigern und blieb hinter den Vorgaben zurück. An Salesforce.com, so viel ist auch nach dem Frühjahr 2005 sicher, führt vorerst kein Weg vorbei. (ajf)