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22.08.2014 - 

Umsatzprognose erhöht

Salesforce.com übertrifft die Erwartungen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Salesforce.com, Pionier des SaaS-Delivery-Modells (Software-as-a-Service), hat gestern nach US-Börsenschluss überzeugende Quartalszahlen vorgelegt.

Die Ergebnisse für das zweite Fiskalquartal fielen besser aus als von Analysten erwartet. Salesforce.com erwartet im gesamten Geschäftsjahr nun höhere Einnahmen, die Aktie legte nachbörslich leicht zu. Für das Ende Januar 2015 endende Fiscal Year setzt Saleforce.com nun bis zu 5,4 Milliarden Dollar Umsatz an (der Analysten-Konsensus betrug zuvor 5,3 Milliarden Dollar); das Unternehmen wird ohnehin erstmals die fünf Milliarden Dollar übertreffen.

Marc Benioff, CEO von Salesforce.com, auf der Dreamforce 2013
Marc Benioff, CEO von Salesforce.com, auf der Dreamforce 2013
Foto: Thomas Cloer

Für das laufende dritte Quartal prognostizierte das Unternehmen Erlöse von knapp 1,4 Milliarden Dollar und ein bereinigtes Ergebnis (non-GAAP) von zwölf bis 13 Cent pro Aktie. Im abgeschlossenen Vierteljahr erwirtschaftet Salesforce.com auf Basis von 1,32 Milliarden Dollar Umsatz - ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum - ein Non-GAAP-EPS von 13 Cent je Anteilschein. Der sogenannte Deferred Revenue, eine für Cloud-Unternehmen wichtige Kennziffer, stieg um 34 Prozent auf 2,35 Milliarden Dollar.

Unterm Strich ist Salesforce.com allerdings auch weiterhin nicht profitabel. In den Büchern steht für das Q2 ein Verlust von zehn Cent pro Aktie (gemäß GAAP), für das dritte Quartal sollen es zwölf bis 13 Cent werden.

President Keith Block, der im vergangenen Jahr von Oracle zu Salesforce.com gestoßen war, äußerte sich unter anderem sehr zufrieden über große internationale Abschlüsse. Bei einem Großkunden in Europa habe man etwa auf einen Schlag Software von SAP und Microsoft abgelöst. "Wenn wir solche Deals unterschreiben, dann mögen wir unser Playbook", zitiert ihn das Technologie-Blog "Re/code". Microsoft ist aber nicht nur ein Wettbewerber, sondern gleichzeitig auch größter Kunde der im vergangenen Jahr für 2,5 Milliarden Dollar übernommenen E-Mail-Marketing-Firma Exacttarget, wie Salesforce.com-Chef Marc Benioff unlängst gegenüber CNBC verriet.

Im Oktober steht in San Francisco die große jährliche Hausmesse Dreamforce an. Dort wolle Salesforce.com "ein größeres neues Produkt" ankündigen, kündigte CEO Benioff im Earnings Call mit Analysten an.

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