Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.12.2008

Same procedure

Normalerweise sind Vorhersagen ja schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen - das Bonmot ist bekannt. Im Fall der zu erwartenden Planungen für Rechenzentren im Jahr 2009 dürfte aber ein Blick in das abgelaufene Jahr ein verlässlicher Indikator dafür sein, was im nächsten auf den Agenden der Unternehmens-IT steht: Sparen, Sparen, Sparen und trotzdem nach Optionen schauen, um das jeweilige Geschäftsmodell mit einer effizienten IT zu unterstützen.

Ja, die Rede ist von den Hype-Themen Green IT, Desktop- und Server-Virtualisierung, Blade-Rechner und Blade-Storage.

Thema Virtualisierung: Diese Technik dürfte mittlerweile ein Selbstläufer sein - auch wenn noch längst nicht jedes Unternehmen darauf angesprungen ist. Aber die Erfahrungen von CIOs, die dieses IT-Konzept einsetzen, sind einfach zu eindeutig: Mit Virtualisierung gleich welcher Couleur lassen sich Kosten erheblich minimieren.

Thema Green IT: Hier rollen so manche IT-Verantwortliche genervt die Augen, wenn sie das Wort nur hören. Zum Teil lässt sich das nachvollziehen: Die Vermischung von moralischem Zeigefinger, ganzheitlichem, bewegtem Ansatz der Argumente einerseits mit nüchternen Anforderungen in einem Betrieb andererseits führt zu einer inkonsistenten Gemengelage der Emotionen. Natürlich fühlt man sich - irgendwie - verpflichtet, etwas für die Umwelt zu tun. Doch schon bei der Frage nach den Sparpotenzialen gibt es Unklarheiten.

Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise mag da mancher die ökonomische Schieflage zum Alibi nehmen, um ökologisches Engagement erst einmal aufzuschieben. Das aber wäre ein Fehler - für die Umwelt wie für die Unternehmensbilanz. (Jan-Bernd Meyer)