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24.11.2008

SAP bringt Suite für die Datenmigration

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Die Software "Data Migration" konkurriert mit Angeboten von Informatica, IBM und Oracle.

Für die neue Migrationssoftware wirbt SAP mit dem eigenen ERP-Know-how. Außerdem sollen Anwender von den Kenntnissen der SAP-Tochter Business Objects profitieren, was Integration und Qualitäts-Management von Daten betrifft.

SAP stößt mit seinem Produkt in ein attraktives Marktsegment vor, das auch andere Spezialisten für Daten-Management und Datenintegration in der letzten Zeit für sich entdeckt haben. Grund hierfür sind der große Aufwand und die Kosten, die entsprechende Projekte regelmäßig verursachen.

Übergreifende Lösung als Alleinstellungsmerkmal

Hier nun verspricht die Industrie technische und fachliche Unterstützung. So stellte beispielsweise Informatica kürzlich mit der "Data Migration Suite" ein spezielles Angebot für die Datenmigration vor. Weitere Anbieter sind IBM und Oracle. Dennoch sieht sich SAP allein im Markt, da man als einziger Hersteller ein Komplettangebot für Data Warehousing, Business Intelligence und operative Systeme für eigene Kunden bieten könne.

Eine Datenmigration darf indes nicht nur als Verschiebung von Daten zwischen den beteiligten Systemen gesehen werden. Vielmehr spielt in solchen Projekten das Datenqualitäts-Management (unter anderem Data Profiling und Monitoring) eine zentrale Rolle, und Anwender müssen sich mit unterschiedlichen Datenmodellen und Quellsystemen auseinandersetzen.

Laut Analysten ist es zudem keine leichte Aufgabe, die Datenmigrationslösung optimal mit der ERP-Software des Kunden zu kombinieren. Daher sieht sich SAP gerade unter diesem Aspekt im Vorteil. Ferner bringt Business Objects in puncto SAP-Integration Erfahrung mit. Zwar kann auch SAP seinen Kunden keine schlüsselfertige Lösung für alle Probleme der Datenmigration bieten, viele Aufgaben erleichtern allerdings schon. (as)