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SAP Business Suite auf HANA im Analystenurteil

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Beim HANA-Angebot für die Business Suite stimmt auch das Preismodell, meint Andreas Oczko, Vorstandsmitglied bei der DSAG.
Beim HANA-Angebot für die Business Suite stimmt auch das Preismodell, meint Andreas Oczko, Vorstandsmitglied bei der DSAG.
Foto: DSAG

Ebenso will SAP im ersten Quartal 2013 eine spezielle Rapid-Deployment-Lösung auf den Markt bringen, die den Live-Betrieb der Business Suite auf HANA in weniger als sechs Monaten ermöglichen soll. Das Festpreispaket hat einen fest definierten Umfang und besteht aus vorkonfigurierter Software, Implementierungsservices, Inhalten und Trainings.

Dabei scheint das Preismodell für den Umstieg zu passen. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) äußert sich jedenfalls zufrieden. "Die Datenbank für die Business Suite on HANA kostet damit lizenzseitig für Bestandskunden praktisch genauso viel wie herkömmliche Datenbanken", so DSAG-Vorstandsmitglied Andreas Oczko.

Pilotanwender Ferrero: Schnellere Planung mit SAP ERP auf HANA

Laut SAP haben erste Pilotanwender wie der Landmaschinenhersteller John Deere oder der Süßwarenkonzern Ferrero positive Erfahrungen mit der Umstellung ihre transaktionalen SAP-Systeme auf HANA gemacht. Der Traktorhersteller kann Prozesse wie die Materialplanung nun in Echtzeit durchführen. "Zudem stehen uns ganz neue Bereiche wie eine vorbeugende Wartung zur Verfügung", sagt Derek Dyer, Director Global SAP Services bei Deere and Company.

Der Schokoladenkonzern wiederum erwartet durch den Betrieb des zentralen SAP-ERP-Systems auf SAP HANA bessere Simulationen und eine schnellere Planung, die zu klaren Vorteilen bei Verkaufsförderungen und in der Lieferkette führen soll. "Für die Zukunft", so Enzo Bertolini, CIO der Ferrero Group, "stellen wir uns die Verbindung von mobilen Technologien mit Big Data vor. Dies wird die Art und Weise, wie wir Entscheidungen treffen und unsere Prozesse steuern, verändern."

(Der Beitrag wurde von der CP-Schwesterpublikation CIO übernommen / rb)

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