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14.05.2007

SAP-CEO sieht Beginn einer neuen Wachstumskurve (zwei)

Die im vergangenen Jahr gestartete Software-Lösung MySAP 2005 in Verbindung mit der NetWeaver-Plattform ist das derzeit maßgebliche Produkt für den Sofwarekonzern, mit dem das Wachstum künftig bestritten werden soll. Kagermann bekräftigte die Einschätzung, dass 96% bis 98% der SAP-Kunden bis 2009 und 2010 ihre Systeme von der alten ERP-Software R/3 auf die neue MySAP-Software umgestellt haben.

Die im vergangenen Jahr gestartete Software-Lösung MySAP 2005 in Verbindung mit der NetWeaver-Plattform ist das derzeit maßgebliche Produkt für den Sofwarekonzern, mit dem das Wachstum künftig bestritten werden soll. Kagermann bekräftigte die Einschätzung, dass 96% bis 98% der SAP-Kunden bis 2009 und 2010 ihre Systeme von der alten ERP-Software R/3 auf die neue MySAP-Software umgestellt haben.

Im vergangenen Jahr hatte SAP zudem angekündigt, ihre Kundenzahl bis zum Jahr 2010 mit einem neuen Softwareprodukt für mittlere und kleinere Unternehmen auf 100.000 Kunden zu verdreifachen. Zielgruppe dieser Mittelstandsoffensive sind vor allem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 1 Mrd USD. Bislang liefert SAP ihre Software vornehmlich an große Konzerne wie etwa die BMW AG und den US-Einzelhandelskonzern Wart Stores Inc.

SAP setzt ihre Hoffnungen bei der geplanten Mittelstandsoffensive vor allem in eine Software für kleinere Unternehmen mit dem Namen "A1S, die sich bislang noch in der Testphase befindet.

A1S ist für mittlere und kleine Betriebe konzipiert. Im Gegensatz zu den auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen erhält der Kunde laut SAP damit eine Standardlösung, die vielen Kleinunternehmen genügen soll. Die Software werde im Gegenzug auf ihre Einsatzdauer gerechnet bis zu 90% günstiger sein als angepasste Lösungen.

"Wir werden es im ersten Quartal 2008 auf den Markt bringen", sagte der stellvertretende CEO Leo Apotheker während der Medienveranstaltung. Bislang hatte das Unternehmen einen Start von A1S Ende 2007 oder Anfang 2008 in Aussicht gestellt. Der Start werde stufenweise erfolgen bekräftigte Apotheker Aussagen von Kagermann auf der Hauptversammlung am Freitag, nach denen sich SAP dabei zunächst auf "wenige Branchen und Länder" fokussiere.

Aus Marktsicht sollen innerhalb der ersten zwei Jahre 80% der Welt abgedeckt werden, so Apotheker. Der SAP-Manager trat zudem Befürchtungen einiger Analysten entgegen, dass sich das Unternehmen nach dem Weggang von Entwicklungsvorstand und designiertem Kagermann-Nachfolger Shai Agassi wieder von seiner internationalen Ausrichtung abwenden könnte.

Unter Agassi hatte SAP ihre weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich ausgebaut und in den vergangenen Jahren Top-Talente von Wettbewerbern wie Oracle Corp und Sun Microsystems Inc abgeworben. Vor dem Amtsantritt Agassis hatte sich die Entwicklung bei SAP vornehmlich rund um die Zentrale in Walldorf konzentriert.

Apotheker rechnet demnach nicht damit, Probleme bei der Rekrutierung von neuen Top-Talenten zu bekommen und kündigte an, die internationale Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit fortzusetzen. So plane SAP neue Entwicklungszentren im Ausland. Konkret nannte er hier Russland, wo in den kommenden drei Jahren ein SAP-Entwicklungslabor entstehen soll.

Webseite: http://www.sap.com

-Von Joon Knapen, Dow Jones Newswires; +49-30-28884127

joon.knapen@dowjones.com

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