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ZAV: 36 Prozent mehr IT-Führungskräfte gesucht


05.03.1999 - 

SAP-Experten stehen die Türen weit offen

MÜNCHEN (CW) - Manager und Projektleiter hatten 1998 gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, meldet die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Frankfurt am Main. Vor allem Beratungs- und Systemhäuser suchten nach Führungskräften, die etwas von Standard-, Anwendungs- und Systemsoftware verstehen.

Laut ZAV stieg 1998 die Zahl der unbesetzten Stellen für IT- Manager gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent. Besonders gefragt sind nach Beobachtungen des ZAV-Beraters Hartmut Niederlohmann Fach- und Führungskräfte mit SAP-Know-how. Noch nie seien diese Experten so begehrt gewesen wie heute.

Vor zwei Jahren war die Industrie noch nicht so darauf angewiesen, arbeitslose Akademiker einzustellen, die in arbeitsamtgeförderten Maßnahmen auf SAP umgeschult wurden. Heute werde indes so gut wie jeder Teilnehmer genommen.

Ruhig ist es dagegen in den IT-Chefetagen der Anwenderunternehmen, bestätigt Niederlohmann COMPUTERWOCHE-eigene Auswertungen. "DV- Abteilungen waren früher Königreiche", so der ZAV-Berater, in die nun die Demokratie Einzug hält. Das heißt, es wird ohne viele Häuptlinge stark projektorientiert und in Teams gearbeitet. Ältere, hochbezahlte IT-Manager wurden vor die Tür gesetzt und durch junge und billige Mitarbeiter ersetzt. Die Firmen setzen auf junge Leute. "Die Schallgrenze liegt bei 40 Jahren, außer man beherrscht SAP R/3", so der Frankfurter Arbeitsmarktexperte.

Insgesamt scheint die Dienstleistungsbranche Wachstumsmotor zu bleiben, denn immerhin 66 Prozent der Suchaufträge kamen aus diesem Umfeld, aus der Industrie waren es dagegen nur 27 Prozent.

Auf der Sonnenseite der Konjunktur stehen laut ZAV weiterhin Führungskräfte aus Vertrieb, Marketing und Werbung (plus 20 Prozent). Aber auch technische Manager aus Forschung, Entwicklung und Konstruktion wurden von Arbeitgebern stark nachgefragt (plus 16 Prozent).