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08.08.2010

SAP kann auch ohne Zukäufe zweistellig wachsen - BöZ

WALLDORF (Dow Jones)--Der Softwarekonzern SAP wird laut einem Zeitungsbericht auch künftig ohne Zukäufe zweistellig wachsen können. "Wir kaufen keine Unternehmen, nur um zusätzlichen Umsatz zu erwerben", sagte SAP-Finanzvorstand Werner Brandt der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Der größte europäische Softwarekonzern habe in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er organisch prozentual zweistellig wachsen könne. "Ich denke, da kommen wir auch wieder hin", wird Brandt zitiert.

WALLDORF (Dow Jones)--Der Softwarekonzern SAP wird laut einem Zeitungsbericht auch künftig ohne Zukäufe zweistellig wachsen können. "Wir kaufen keine Unternehmen, nur um zusätzlichen Umsatz zu erwerben", sagte SAP-Finanzvorstand Werner Brandt der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe). Der größte europäische Softwarekonzern habe in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er organisch prozentual zweistellig wachsen könne. "Ich denke, da kommen wir auch wieder hin", wird Brandt zitiert.

Bei Akquisitionen gehe es dem DAX-Konzern aus Walldorf/Baden in der Regel darum, die eingeschlagene Strategie zu unterstützen. "Wir kaufen Technologie hinzu, wenn diese uns erlaubt, unsere Wachstumsstrategie schneller umzusetzen." Eine Preisobergrenze oder ein maximales Ergebnis-Multiple gebe es für den SAP-Finanzvorstand dabei nicht. "Ich bin der Auffassung, dass ein Kaufpreis nicht an Multiples festgemacht werden kann."

Der Wert diene bestenfalls dazu, zu vergleichen, ob ein Transaktionspreis branchenüblich ausfalle. Allerdings denke Brandt, dass der Softwarekonzern stets eine positive Nettoliquidität aufweisen sollte. "Das ist meine feste Überzeugung." Lediglich nach Akquisitionen könne dies vorübergehend nicht der Fall sein. Von der Ende Juli abgeschlossenen Sybase-Übernahme erwarte sich SAP, dass ihre Produkte möglichst schnell auf allen mobilen Endgeräten verfügbar sein werden. In Wachstumsmärkten wie China und Indien entstehe eine neue Generation, die direkt mobile Endgeräte einsetze.

"Die Zwischenstufe PC findet nicht statt", stellt Brandt fest. Darauf setze auch SAP. Die Walldorfer seien im chinesischen Markt aktuell die Nummer 2 hinter einem lokalen Anbieter. "Wir wollen dort die klare Nummer 1 für Unternehmenssoftware werden."

Die angepeilte Umsatzverteilung laute mittelfristig je 40% in Europa und Amerika und 20% in Asien. In den nächsten drei Jahren solle diese Verteilung in einem normalen Umfeld erreicht werden.

Webseite: www.boersen-zeitung.de DJG/bam

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