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01.03.2005

SAP kauft mit Retek Handelslösung

Der Konzern betreibt seine teuerste Akquisition.

Für 496 Millionen Dollar hat der Vorstand des amerikanischen Softwareanbieters Retek einem Fusionsvertrag mit SAP America Inc., der US-Tochter der badischen Softwerker, zugestimmt und den Aktionären zur Annahme des Angebots geraten. Damit will SAP seine eigenen Lösungen im Retail-Bereich verstärken.

Bereits 2003 hatte SAP angekündigt, sich neben den Sparten Banking, Financial Services und Hightech auch auf den Handelssektor konzentrieren zu wollen. Der Markt für Handelssoftware sei sehr fragmentiert, erläuterte SAP-Vertriebsvorstand Léo Apotheker das Wachstumspotenzial. Viele Unternehmen würden noch Eigenentwicklungen einsetzen. Angesichts neuer Technologien wie RFID wachse jedoch der Druck, auf Standardplattformen zu wechseln.

Nach Einschätzung der Analysten von AMR Research werden Handelsfirmen 2005 ihre IT-Ausgaben weltweit um 5,8 Prozent aufstocken. Vor diesem Hintergrund sei die Retek-Übernahme ein geschickter Schachzug von SAP. Der Konzern könne damit Lücken im eigenen Portfolio stopfen und sein Branchenwissen ausbauen. Bis die SAP mitteile, wie sie die Retek-Software in die neue Integrationsplattform Netweaver integrieren wolle, sollten Kunden jedoch ihre Up-grade-Pläne auf Eis legen. Daher müsse SAP schnell einen Fahrplan präsentieren. Bislang blieb der Konzern eine Roadmap schuldig. (ba)