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05.11.2007

SAP-Kunden sehen Defizite bei Softwareplattform Netweaver - FAZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die SAP AG hat nach Einschätzung ihrer Kunden zwar Fortschritte mit ihrer Softwarearchitektur Netweaver gemacht, zufrieden sind zahlreiche Anwender aber noch nicht. "Obwohl viele Netweaver als Softwareplattform einsetzen, muss SAP noch mehr Aufklärung betreiben. Der konkrete betriebswirtschaftliche Nutzen der Serviceorientierung auf der Plattform ist noch nicht umfassend zu erkennen", sagte Alfons Wahlers der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Montagausgabe). Wahlers ist Vorsitzender der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG), der größten SAP-Kundenorganisation in aller Welt.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die SAP AG hat nach Einschätzung ihrer Kunden zwar Fortschritte mit ihrer Softwarearchitektur Netweaver gemacht, zufrieden sind zahlreiche Anwender aber noch nicht. "Obwohl viele Netweaver als Softwareplattform einsetzen, muss SAP noch mehr Aufklärung betreiben. Der konkrete betriebswirtschaftliche Nutzen der Serviceorientierung auf der Plattform ist noch nicht umfassend zu erkennen", sagte Alfons Wahlers der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Montagausgabe). Wahlers ist Vorsitzender der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG), der größten SAP-Kundenorganisation in aller Welt.

Die neue SAP-Softwareplattform holt sich aus der vorhandenen Unternehmenssoftware einzelne Programmbausteine und verknüpft diese, je nach Geschäftsprozess, zu neuen Anwendungen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die DSAG mit der neuen Technik gehadert. Als Beleg für seine neuerliche Kritik führt Wahlers eine Umfrage unter DSAG-Mitgliedern an. Jeder Vierte der 427 Befragten fühle sich von SAP nicht optimal informiert. Eingeführt werde das neue System zum großen Teil nicht aufgrund der von SAP propagierten neuen Softwarestrategie, die auf der Plattform basiert, sondern weil die Wartung für die alten Systeme ausläuft. Allerdings will Wahlers dem Konzern auch Fortschritte in Sachen Aufklärung nicht absprechen.

Die Übernahme des Softwareunternehmens Business Objects könne zum Erfolg werden, glaubt Wahlers. SAP müsse allerdings auch ihren Kunden klarmachen, was sie von der Übernahme haben. Andernfalls sei das nur der Kauf von Marktanteilen und Umsatz. Wie die Software von Business Objects in bestehende IT-Landschaften von SAP integriert werde, "ist momentan nur schemenhaft zu erkennen", sagt Wahlers. Eine klare Strategie angesichts des Übernahmeplans für Business Objects und bereits vollzogener Übernahmen wie Pilot Software oder auch die Kooperation mit Microsoft ("Duet") vermisst Wahlers allerdings noch.

Webseiten: http://www.sap.de http://www.faz.net DJG/jhe/cbr

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