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18.09.2008

SAP-nahes Bestellsystem für den kleinen Dienstweg

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Assign Software Consultings Order-Software "iReq" ist für preisgünstige Waren gedacht. Sie lässt sich in R/3 und ERP 6.0 integrieren.

Laut Hersteller Assign können Firmen mit iReq (Intranet Requisition) eine Bestellfunktion einrichten, über die Mitarbeiter selbst Waren ordern können, die sie nicht genehmigen lassen müssen. Vor allem Artikel, die vergleichsweise wenig kosten, aber dennoch viel Verwaltungsarbeit verursachen (auch B- und C-Artikel genannt), sollen Anwender in Eigenregie möglichst automatisiert bestellen können.

Bedienen lässt sich iReq über eine Browser-Oberfläche, die der Anwender selbständig erlernen können soll. Assign Software Consulting zufolge stellt das Interface genau die Funktionen zur Verfügung, die der Mitarbeiter zum Auslösen einer Bestellanforderung benötigt.

Alternative zu komplexen Masken

Damit will das Softwarehaus Anwender überzeugen, denen herkömmliche ERP-Masken für den Bestellvorgang zu komplex sind. Der Bedarfsträger kann aus für ihn freigegebenen Lieferantenkatalogen Waren auswählen, Freitextpositionen eingeben oder im SAP-System angelegte Beschaffungsmaterialien anfordern und in einen elektronischen Warenkorb legen.

Falls gewünscht, findet bereits in iReq eine Freigabe des Warenkorbs statt. Sobald der Warenkorb von iReq in eine Bestellanforderung umgesetzt ist, entscheidet das SAP-Modul MM (Materialwirtschaft), wie es weitergeht. Entweder folgen weitere Freigaben oder die vollautomatische Bearbeitung ohne zusätzlichen manuellen Eingriff. Die MM-Einstellungen werden dabei berücksichtigt.

Besteller können sich über den Status ihrer Anforderung via iReq informieren. Zudem lässt sich der Wareneingang über die Software buchen.

Darüber hinaus gestattet es das Programm neuerdings über ein Regelwerk, Warenkörbe auf neue oder bestehende Anlagen zu kontieren. Anlagenstammsätze sowie die Kontierung der Warenbestellungen steuert iReq. Einmal eingestellt, soll diese Funktion manuelle Nachkontierungen überflüssig machen.

Kataloge von Lieferanten können Unternehmen über die Standardschnittstelle Open Catalog Interface (OCI) einbinden. Damit lassen sich sowohl intern betriebene Katalogsysteme als auch bei den Zulieferern verwaltete Produktdatenbanken anbinden. Anwender sind in der Lage, eigene Warengruppen nach dem Schema von Produktklassifizierungen wie Ecl@ss und UN/SPSC zu strukturieren.

Das E-Procurement-System steht in Wettbewerb mit zahlreichen Softwarepaketen von Spezialisten. Zu den Konkurrenten zählt ferner SAP selbst mit dem Produkt Supplier Relationship Management (SRM), das allerdings weit mehr Funktionen als iReq bietet.

Eingebunden wird iReq als modifikationsfreies SAP-Add-on, das ohne zusätzlichen Server auskommt. Konzipiert hat der Hersteller das Programm für Firmen, die kein komplettes SRM-System benötigen, sondern ein einfach zu bedienendes Frontend für eine SAP-gestützte, automatisierte Bestellabwicklung bieten möchten.