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22.09.2006

SAP-Outsourcing wird billiger

Die Kosten sind in den letzten sechs Jahren um zwei Drittel gesunken.

Nach Ansicht der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) könnten Firmen erheblich sparen, wenn sie den Betrieb ihrer SAP-Lösungen einem externen Dienstleister überließen. Gemeint ist, dass die ERP-Nutzer Hardwarekapazität mieten, auf der die betriebswirtschaftlichen Systeme laufen, statt diese inhouse zu betreiben. "Der reine Betrieb von SAP-Systemen ist mittlerweile eine Commodity", begründet Alfons Wahlers, Vorstandsvorsitzender des DSAG. Trotzdem lagerten bislang nur wenige Unternehmen diese Funktion aus.

Dies sei unverständlich - vor allem auch, weil die Preise für solche Services seit Jahren sinken. Im Jahr 2000 hätte eine Firma 60 Euro pro SAP-Nutzer an den Outsourcing-Anbieter zahlen müssen. Im Jahr 2003 lag die Gebühr im Schnitt nur noch bei 40 Euro, heute sind es weniger als 20 Euro. Wenn die Dienstleister künftig Virtualisierungstechniken verwenden, die eine effizientere Auslastung ihrer Hardwareressourcen erlauben, dürften die Kosten noch weiter sinken, prognostiziert Wahlers.

Firmen geben heute einen großen Teil ihrer IT-Budgets für Pflege, Betrieb und Wartung von ERP-Lösungen aus. Zumindest die Betriebskosten ließen sich reduzieren, argumentiert der DSAG-Leiter. (fn)