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29.07.2007

SAP peilt operative Marge von 30% an - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Die SAP AG, Walldorf, will trotz hoher Investitionen in eine neue Software für den Mittelstand deutlich profitabler werden. "Wir gehen davon aus, dass wir unsere operative Marge in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 30% steigern können", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzender Léo Apotheker der "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe). Damit wagt der weltgrößte Hersteller von Programmen zur Unternehmenssteuerung erstmals seit Monaten eine genauere Prognose zur Entwicklung der Profitabilität.

HAMBURG (Dow Jones)--Die SAP AG, Walldorf, will trotz hoher Investitionen in eine neue Software für den Mittelstand deutlich profitabler werden. "Wir gehen davon aus, dass wir unsere operative Marge in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 30% steigern können", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzender Léo Apotheker der "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe). Damit wagt der weltgrößte Hersteller von Programmen zur Unternehmenssteuerung erstmals seit Monaten eine genauere Prognose zur Entwicklung der Profitabilität.

Mit einem Sprung der operativen Rendite auf 30% würde der Walldorfer Softwarekonzern sein Gewinnwachstum wieder beschleunigen, obwohl die Investitionen in ein neues Produkt für den Mittelstand das Ergebnis drücken. SAP hat für die Einführung der Software Kosten von insgesamt 300 Mio bis 400 Mio EUR bis Ende 2008 veranschlagt. Wegen dieser zusätzlichen Ausgaben erwartet der Vorstand, dass die Marge 2007 auf 26% bis 27% sinkt nach 27,3% im vergangenen Jahr. Das hatte Investoren zuletzt verunsichert.

Die neue Mittelstandssoftware, die derzeit unter dem Codename A1S entwickelt wird, ist ein wichtiger Baustein für SAPs künftiges Wachstum. "Wir liegen mit A1S genau im Zeitplan", sagte Apotheker. Im Logistikzentrum von SAP in St. Leon-Rot sei bereits ein Teil der Software im Einsatz. "Wir testen derzeit auch mit Kunden in Deutschland und Amerika. In England und Frankreich fangen wir jetzt an." Mitte September will SAP den Namen des Programms sowie die Preise bekannt geben, im ersten Quartal 2008 soll der Verkauf starten. Für den Vertrieb, der über alle möglichen Kanäle wie Partner, Internet oder Telefon gesteuert werden soll, werde SAP "auch neue Mitarbeiter einstellen", sagte Apotheker.

Webseite: http://www.handelsblatt.com

DJG/nas

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