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11.10.2007

SAP pokert hoch mit Business Objects

Die Übernahme des Business-Intelligence-Anbieters gibt strategisch Sinn, gilt jedoch als teuer und riskant.

Analysten kritisieren vor allem den hohen Preis von 4,8 Milliarden Dollar und SAPs Abkehr von der Strategie des organischen Wachstums. SAP lasse sich von Oracle provozieren und gehe unnötige Risiken ein, lautet ein Vorwurf. Doch der Deal eröffnet große Chancen. So gewinnt die SAP dank Business Objects offiziell rund 44 000 Kunden, von denen bisher nur etwa 40 Prozent auch SAP-Software einsetzen. Hinzu kommen ein starker Vertriebskanal und ein großes Partnernetz. Technisch könnten die Walldorfer, die sich bisher mit ihren BI-Produkten vor allem um die eigene ERP-Kundschaft gekümmert hatten, eine führende Rolle im gesamten BI-Markt einnehmen und manche Lücke im eigenen Angebot schließen. Sie gewinnen ein umfangreiches Portfolio an Software für die Datenintegration, das Datenqualitäts-Management, Enterprise-Reporting sowie für Finanzanalysen hinzu. Zudem entwickelt Business Objects neue Angebote wie BI-Software für den Mittelstand, das On-Demand-Geschäft und für Text Mining, die der SAP gut in die eigene Strategie passen. Doch es entsteht ein Bauchladen, der früher oder später aufgeräumt werden muss. Lesen Sie weiter auf Seite 8. u