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26.03.2004 - 

Softwareanbieter muss Mittelstandsansatz überdenken

SAP rechnet künftig mit kleineren Verträgen

HANNOVER (CW) - Die Kunden werden auch in Zukunft Software nur in kleinen Portionen kaufen, prognostizierte SAP-Vorstandssprecher Henning Kagermann. Trotzdem gehe es mit der Softwarebranche wieder aufwärts. Inzwischen konzentrierten sich die Unternehmen nicht mehr nur aufs Sparen, sondern auch darauf, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Für die Softwarekäufer stehe in erster Linie der Integrationsgedanke im Vordergrund, interpretierte Kagermann auf der CeBIT die Interessen der SAP-Kunden.

Die daraus folgenden Produktkonsequenzen sind jedoch nicht neu: Seit rund einem Jahr vermarktet das Walldorfer Softwarehaus seine Integrationsplattform "Netweaver". Kagermann zeigte sich mit dem Geschäft zufrieden. Mit rund 300 zertifizierten Partnern und einer 40000 Köpfe zählenden Entwicklergemeinde habe sich die Plattform im Markt etabliert.

Während die Geschäfte mit den bewährten Konzernlösungen laut SAP-Bekunden nach Plan verlaufen, müssen die Walldorfer ihren Mittelstandsansatz offenbar revidieren. In diesem Segment habe man im vergangenen Jahr festgestellt, dass es keine saubere Definition der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse gebe, räumte Kagermann ein. Deshalb will sich der SAP-Chef nicht auf einen speziellen Produktfokus für den Mittelstand festlegen. Neben den Paketen "Business One" und "All in One" lasse sich auch "Mysap ERP" oder die "Business Suite in diesem Segment verkaufen. Bis 2006 wolle die SAP über 15 Prozent ihres Umsatzes mit Mittelstandsprodukten verdienen.

Helfen soll dabei eine auf der CeBIT besiegelte Kooperation mit T-Systems. Der Dienstleister werde demnach künftig das Business-One-Paket als Hosting-Partner anbieten. Zudem wollen beide Seiten zusammen Mobillösungen für Mittelständler entwickeln. Im Zuge der geplanten Vertriebssynergien sei aber noch Feinarbeit zu tun, schränkte Kagermann ein. (ba)