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28.10.2009

SAP senkt erneut Erwartung für seine Kernerlöse

WALLDORF (Dow Jones)--Der Softwarekonzern SAP hat nach dem dritten Quartal 2009 seine Erwartungen für die Kernerlöse im laufenden Jahr erneut nach unten geschraubt. Wie das DAX-Unternehmen aus Walldorf am Mittwoch mitteilte, werden 2009 die Software- und softwarebezogenen Serviceumsätze - also im Wesentlichen die Lizenz- und Wartungserlöse - gegenüber dem Vorjahr um 6% bis 8% sinken. Bislang wurde ein Minus von 4% bis 6% gesehen. Die Margenerwartung wurde dagegen bestätigt.

WALLDORF (Dow Jones)--Der Softwarekonzern SAP hat nach dem dritten Quartal 2009 seine Erwartungen für die Kernerlöse im laufenden Jahr erneut nach unten geschraubt. Wie das DAX-Unternehmen aus Walldorf am Mittwoch mitteilte, werden 2009 die Software- und softwarebezogenen Serviceumsätze - also im Wesentlichen die Lizenz- und Wartungserlöse - gegenüber dem Vorjahr um 6% bis 8% sinken. Bislang wurde ein Minus von 4% bis 6% gesehen. Die Margenerwartung wurde dagegen bestätigt.

Die SAP AG hatte den Margenausblick Ende Juli auf eine Spanne zwischen 25,5% und 27% erhöht, damals zugleich aber die Erwartung für die Software- und softwarebezogenen Serviceumsätze gesenkt. Ursprünglich hatte SAP im Januar für 2009 eine operative Marge von 24,5% bis 25,5% unter der Annahme prognostiziert, dass die Kernumsätze stabil bleiben bzw um maximal 1% sinken.

SAP hat seit dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 mit der anhaltenden Investitionsunlust von Unternehmen zu kämpfen. Als Folge hat das Unternehmen umfangreiche Sparmaßnahmen eingeleitet, wobei der größte Einschnitt der Abbau von 3.000 Stellen im laufenden Jahr ist. Dies wird SAP 2009 mit rund 200 Mio EUR belasten. In den ersten neun Monaten wurden bereits 186 Mio EUR davon verbucht.

Im dritten Quartal verzeichnete SAP überraschend einen Rückgang beim operativen Gewinn um 1% auf 606 Mio EUR. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg auf 663 Mio EUR erwartet. Die für Softwareunternehmen wichtigen Lizenzumsätze sanken um 31% auf 525 Mio EUR und lagen ebenfalls unter den Markterwartungen - Analysten hatten mit einem Minus von rund 25% gerechnet.

SAP legt bei seinem Ausblick um Wechselkurseinflüsse bereinigte Non-GAAP-Zahlen zugrunde. Diese beinhalten auch bestimmte Umsätze der zugekauften Gesellschaft Business Objects, die SAP nach US-GAAP nicht in voller Höhe ausweisen darf. Daneben sind sie bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern auf dieser Basis eine operative Marge von 28,4%. Die Kosten für den Stellenabbau sind in dem Ausblick für 2009 bereits enthalten.

Webseite: www.sap.com DJG/phg/brb -0-

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