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10.05.2007

SAP setzt künftig weiter vor allem auf organisches Wachstum

MANNHEIM (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der SAP AG, Henning Kagermann, hat vor den Aktionären die Langfriststrategie bekräftigt, vor allem aus eigener Kraft sowie durch ergänzende Akquisitionen zu wachsen. Das sagte Kagermann am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Softwarekonzerns in Mannheim und wiederholte, dass SAP dabei auch verstärkt mit Kunden und Partnern zusammen arbeiten wolle. Für das laufende Geschäftsjahr 2007 bekräftigte Kagermann die Ende April gegebene Prognose.

MANNHEIM (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der SAP AG, Henning Kagermann, hat vor den Aktionären die Langfriststrategie bekräftigt, vor allem aus eigener Kraft sowie durch ergänzende Akquisitionen zu wachsen. Das sagte Kagermann am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Softwarekonzerns in Mannheim und wiederholte, dass SAP dabei auch verstärkt mit Kunden und Partnern zusammen arbeiten wolle. Für das laufende Geschäftsjahr 2007 bekräftigte Kagermann die Ende April gegebene Prognose.

Demnach rechnet das Unternehmen unverändert einem Zuwachs der Software- und softwarebezogenen Umsatzerlöse von 12% bis 14% und einer operativen Marge zwischen 26,0% und 27,0%. Die Aktionäre können auch für 2007 wieder mit Aktienrückkäufen und einer kontinuierlichen Dividendenpolitik rechnen.

"Auch im laufenden Jahr werden wir Aktien zurückkaufen und - sofern die Hauptversammlung zustimmt - unsere Aktionäre durch eine Dividende mit einer Ausschüttungsquote von etwa 30% am Unternehmenserfolg beteiligen", sagte Kagermann und bekräftigte damit frühere Aussagen. Für 2006 will SAP eine Dividende von 0,46 EUR zahlen.

Die Aktionäre sollen den Vorstand auf der Hauptversammlung ermächtigen, für die Gesellschaft eigene Aktien zu erwerben. Das mögliche Volumen liegt mit bis zu 120 Mio Stück Aktien vier mal so hoch wie die alte Ermächtigung, die im Oktober 2007 ausläuft. Die neue Ermächtigung läuft bis zum 31. Oktober 2008 befristet.

Die langfristige Wachstumsstrategie gründe sich vornehmlich auf organisches Wachstum, so Kagermann. So schaffe der Softwarehersteller sein Wachstum "ganz überwiegend aus eigener Kraft". SAP werde dabei die Entwicklung eigener Produkte weiter intensivieren, um "anhaltende Innovationen zu fördern, unsere Marktposition auszubauen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Allerdings sei Wachstum aus eigener Kraft aber "nicht mehr als Einzelkämpfer möglich". Eine feste und bedeutende Komponente sei daher die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden und zur Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen.

Zudem werde SAP das eigene Produktangebot durch "Ergänzungsakquisitionen" von spezifischen Technologien oder Kompetenzen. In diese Strategie passe etwa Übernahme des US-Softwareunternehmens Virsa Inc.

Die jüngst veröffentlichte Akquisition von OutlookSoft runde das Softwareangebot der SAP Business Suite für die Bedürfnisse von Finanzvorständen ab. SAP könne nun alle wichtigen Steuerungselemente für Governance, Risk, Compliance und nun auch Corporate Performance Management auf der SAP NetWeaver-Plattform als integrierte Lösung anbieten

SAP hatte am Dienstag mitgeteilt, OutlookSoft Corp übernommen zu haben. Die Transaktion soll im Juni abgeschlossen werden. Finanzielle Details nannte SAP nicht. Nach Einschätzung von Paul Hammerman, Analyst bei Forrester Research, lag der Kaufpreis bei etwa 200 Mio USD. OutlookSoft wurde 1999 gegründet und beschäftigt 250 Mitarbeiter. Das im US-Bundesstaat Connecticut ansässige Unternehmen verfügt über ungefähr 700 Kunden.

Webseite: http://www.sap.de

- Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 505

industry.de@dowjones.com

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