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24.05.1996 - 

Standardsoftware portitionieren

SAP stellt Werkzeug für den Umgang mit dem R/3-Paket vor

Im einzelnen besteht BEW aus einem R/3-Referenzmodell, aus Navigations- und Konfigurations-Tools, einer Verfahrensweise für die Implementierung sowie aus Application Programming Interfaces (APIs), über die sich Entwicklungswerkzeuge von Fremdanbietern einbinden lassen.

Ausgehend von dem Referenzmodell, das im Repository hinterlegt ist, sollen sich die Anwender ihre Geschäftsprozesse zusammensetzen können. Es enthält 170 Geschäftsmodule und etwa 800 Prozeßmodelle.

Mit Hilfe einer grafischen Oberfläche läßt sich das R/3-System online konfigurieren. Um die Beziehungen zwischen den Modulen und Prozessen oder den zugrundeliegenden Daten erkennbar zu machen, soll der Anwender laut SAP von jedem Standpunkt des Referenzmodells aus browsen beziehungsweise navigieren können.

Die 800 vordefinierten Geschäftsprozesse sind in der SAP-Beschreibungssprache Event-Driven Process Chain (EPC) erstellt. Anwender können nun in einer grafischen Umgebung die Beschreibung um individuelle Merkmale erweitern. Sie können mit Hilfe des Tools unter anderem den Einblick in den Datenfluß nehmen und gegebenenfalls feststellen, an welcher Stelle er unterbrochen ist.

Das Vorgangsmodell führt den Benutzer auch, wie der Hersteller erläutert, Schritt für Schritt bei der Anbindung von Fremdanbietersoftware wie der Textverarbeitung Word von Microsoft. Mit dem "Organization Architect" lassen sich Links zwischen geografisch verteilten SAP-Anwendungen verwalten. Die ersten Anbieter, die das offene Repository-API benutzen können, sind IDS Prof. Scheer, Intellicorp Inc. und Visio Corp.