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24.10.2006

SAP sucht den Kontakt zur Basis

Nachdem die SAP AG ihre Zukunft auf Service-orientierte Architekturen (SGA) verwettet hat, bemüht sich das Management nun, die Kunden abzuholen.

Die IT-Landschaft, so wie sie sich SAP-Vorstand Shai Agassi vorstellt, hat mit den Realitäten beim Anwender nicht viel zu tun. Unternehmen müssten sich intern anders aufstellen, um die Vorteile einer SOA nutzen zu können, sagte der Leiter der SAP Product and Technology Group auf der Entwicklerveranstaltung Teched in Amsterdam. Außerdem müssten IT-Experten künftig anders ticken. Statt ERP- oder CRM-Spezialisten würden Prozessexperten benötigt.

Auch der Chief Information Officer (CIO) heutiger Prägung habe keine Zukunft. Seine Rolle werde sich in die Funktionen des Prozess- und des IT-Verantwortlichen teilen. Agassi sprach vom "Chief Process Innovation Officer" und vom "Chief IT Officer".

Der technische und organisatorische Umbau der Unternehmen sei nicht über Nacht zu leisten, konzedierte der SAP-Vorstand. Doch wie gut, dass es SAP gibt: Wer von R/3 auf Mysap ERP 2005 wechsele, löse die Eintrittskarte in die Service-orientierte Ära, warb Agassi. Ein stabiler ERP-Kern und harmonisierte Stammdaten seien die Grundvoraussetzungen für den Einstieg in die schöne neue SOA-Welt. (siehe ausführlichen Beitrag auf Seite 12).