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24.10.2005

SAP-Tool soll R/3-Migration erleichtern

Der Solution Manager 4.0 enthält Funktionen, die Anwender gefordert haben. Beispielsweise lassen sich Drittsysteme für den Support integrieren.
SAP entwickelt den Solution Manager seit der Version 2.1 weiter. Trotzdem mögen ihn bei weitem nicht alle Anwender. Im neuen Release 4.0 berücksichtigt der Hersteller jedoch vermehrt die Wünsche der Kunden.
SAP entwickelt den Solution Manager seit der Version 2.1 weiter. Trotzdem mögen ihn bei weitem nicht alle Anwender. Im neuen Release 4.0 berücksichtigt der Hersteller jedoch vermehrt die Wünsche der Kunden.

Mit dem "Solution Manager 4.0" sollen SAP-Anwender in der Lage sein, leichter als bisher von R/3 auf Mysap ERP 2004 zu wechseln. Mit dem Zusatzwerkzeug "RBE Plus" von Ibis Prof. Thome AG (http://www.ibis- thome.de/) lassen sich die Prozesse zum Beispiel eines R/3 4.6C quasi per Reverse Engineering in den Solution Manager einlesen und mit den im neuen ERP-Produkt verfügbaren Funktionen vergleichen. Dieses Wissen war auch zuvor schon zugänglich, das Sammeln jedoch aufwändiger.

Was die Anwender erwarten

SAP-Anwender haben laut DSAG-Arbeitskreissprecher Heinz Schröder hohe Erwartungen an folgende neue Funktionen:

• Konzernfunktionen. Die bisher im "SAPNet R/3 Frontend (OSS)" realisierten Features werden nach der Abschaltung des "Online Support System" (OSS) Anfang April 2006 den Kunden im Solution Manager erhalten bleiben.

• Partnerschnittstelle zum "Service Desk". Damit lassen sich bestehende Supportlandschaften wie etwa Trouble-Ticket-Systeme einbinden.

• Erweitertes Service-Desk- Reporting unter Nutzung von Business-Intelligence-Funktionen sowie

• Verbesserungen im Monitoring.

Mehr zum Thema

www.computerwoche.de/go/

*78844: Neues Preismodell der SAP;

*81463: Adaptive Computing im Netweaver;

*68319: Solution Manager im Detail.

Integration von Remedy ARS

Darüber hinaus erhält das Produkt ein besseres Benutzer-Interface für die Komponente "Service Desk". Drittprodukte wie etwa "Action Request System" von BMC/Remedy lassen sich über Schnittstellen ankoppeln, dies gilt auch für andere System-Management-Lösungen wie die von Hewlett-Packard, BMC Software und Mercury Interactive. Hier hat die SAP auf die Wünsche von Kunden reagiert, die Informationen zu SAP-Systemen in übergeordneten Verwaltungskonsolen sichtbar machen zu können. Die deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) hatte zahlreiche Entwicklungsanträge gestellt, und diese sind laut einem Arbeitskreisleiter zum großen Teil auch umgesetzt worden. Mit dem Solution Manager haben Anwender nach Angaben des Herstellers die Möglichkeit, Change-Management-Prozesse in SAP-Umgebungen zu steuern. Zudem arbeitet der Softwarekonzern daran, Funktionen für die Einhaltung von Compliance-Richtlinien abzudecken. Beispielsweise soll es über ein Framework möglich sein, Anforderungen der amerikanischen Food & Drug Association (FDA) umzusetzen.

An den Solution Manager ankoppeln lässt sich der Zusatzdienst "Expert on Demand". Dieser Support-Service der SAP gestattet es Kunden, für ein Problem oder eine Frage, bei der es sich nicht um eine Fehlermeldung handelt, einen Spezialisten in Walldorf zu kontaktieren.

Die DSAG hat ihren Mitgliedern im vergangenen Jahr empfohlen, sich eingehend mit dem Solution Manager zu beschäftigen. "Dies haben sich die Anwender zu Herzen genommen, und der Hersteller hat seinerseits die Nähe zur DSAG gesucht, um die Anforderungen der Kunden in das neue Release 4.0 einfließen zu lassen", so Heinz Schröder, Sprecher des Arbeitskreises "Customer Competence Center/Service & Support" bei der DSAG. Die DSAG-Arbeitsgruppe "Solution Manager" habe dazu 69 essenzielle Entwicklungsanträge formuliert, von denen sich 41 im neuen Release wiederfinden sollen. Der Solution Manager 4.0 soll im April 2006 verfügbar sein. (fn)