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25.07.2006

SAP und Software AG im Tritt

Die deutschen Softwerker berichten von guten Geschäften.

Die deutschen Softwareanbieter SAP und Software AG haben im zweiten Quartal des laufenden Jahres ihre Einnahmen und Profite ausbauen können. Während die Walldorfer im Bereich des Lizenzgeschäfts jedoch nicht ganz an die Prognosen heranreichen konnten, überraschte die Software AG mit Zahlen, die besser als erwartet ausgefallen sind. Beide Unternehmen bestätigten zudem ihre finanziellen Ziele für das Gesamtjahr 2006 und verbreiteten Optimismus. Der Unterschied: Während die SAP-Aktie weiter an Wert verlor, machten die Papiere der Software AG an der Börse Boden gut.

SAP AG

Q2/05 Q2/06

Umsatz 2016 2195

Ergebnis 289 414

Angaben in Millionen Euro

Software AG

Q2/05 Q2/06

Umsatz 110 121

Ergebnis 16 19,4

Angaben in Millionen Euro

Die Darmstädter steigerten ihre Einnahmen im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 121 Millionen Euro. Das Lizenzgeschäft verbesserte sich sogar um 29 Prozent auf 41,3 Millionen Euro. Die Einnahmen aus Wartung und Dienstleistungen legten hingegen im Vorjahresvergleich nur geringfügig zu. Das operative Ergebnis (Ebit) wuchs um zwölf Prozent auf knapp 30 Millionen Euro, die Ebit-Marge kletterte leicht auf 24,5 Prozent. Der Nettoprofit weitete sich von 16 Millionen auf 19,4 Millionen Euro aus.

Für das Jahr 2006 erwartet die Software AG weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von zehn Prozent. Die Lizenzeinnahmen sollen zwischen 22 und 25 Prozent und damit stärker als zuvor erwartet zulegen. Auch die Ebit-Marge wird mit 22 bis 23 Prozent etwas höher ausfallen als bislang prognostiziert. SAP hingegen will den Produktumsatz im Gesamtjahr 2006, das vom Management als "Schlüsseljahr" bezeichnet worden war, weiterhin um 13 bis 15 Prozent und den Lizenzumsatz um 15 bis 17 Prozent ausbauen. Beim Pro-forma-Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit einem Anstieg auf 5,80 bis 6,00 Euro nach 5,01 Euro im Vorjahr.

Im zweiten Quartal setzen die Walldorfer 2,2 Milliarden Euro um, neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Lizenzumsatz stieg um acht Prozent, wobei die Region Amerika mit einem Zuwachs von 18 Prozent am stärksten zulegen konnte. Deutschland verzeichnete ein Wachstum von acht Prozent. Das Nettoergebnis verbesserte sich um 43 Prozent auf 414 Millionen Euro. Um 15 Prozent kletterte das Betriebsergebnis auf 531 Millionen Euro. (ajf)