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27.04.2009

SAP und Teradata schmieden Allianz

Unternehmen können künftig das SAP Business Warehouse (SAP BW) auf der Data-Warehouse-Infrastruktur von Teradata einsetzen.

SAP und Teradata haben eine erhebliche Erweiterung ihrer bisherigen Technologiepartnerschaft bekannt gegeben. Demnach wird es möglich sein, SAP BW mit Version 7.2 als "voll integrierte" Komponente im Data Warehouse von Teradata zu betreiben. Dies erklärten Herstellervertreter im Rahmen der Kundenveranstaltung Teradata Universe in Istanbul.

Gemeinsam entwickeln

Laut Stephan Rossius, Senior Vice President für Global Partner Management bei SAP, gebe es weitreichende Pläne, die neben einer Vertiefung der bisherigen Zusammenarbeit auch die gemeinsame Produktentwicklung umfassten. SAP und Teradata arbeiten seit längerem an der Integration ihrer Produkte über die Netweaver-Plattform der SAP. So ist für Netweaver die Datenbankschnittstelle "Universal Data Connect" (UDC) erhältlich, über die eine funktional begrenzte Kopplung von Data-Warehouse-Systemen wie dem von Teradata möglich wird.

Um aus der SAP-BW-Umgebung heraus auch die anbieterspezifischen Features eines Data Warehouse nutzen zu können, gibt es für Netweaver die Schnittstelle "Virtual Provider with Functional Module", das von jedem SAP-Partner an seine Umgebung angepasst werden kann. Ein solches Funktionsmodul mit einem spezifischen SQL-Generator hatte Teradata mit der "Teradata Virtual Access Solution" (TVAS) vor einiger Zeit entwickelt. Das Interface generiert aus der Query-Anforderung des SAP BW ein auf die Teradata-Datenbank abgestimmtes SQL-Statement.

Mit der Ankündigung wollen SAP und Teradata nun einen Schritt weitergehen und planen offenbar eine noch engere Verzahnung der Produkte außerhalb der SAP-Welt. Dies wäre bereits das zweite Abkommen dieser Art, das Teradata in den letzten 18 Monaten besiegelt hat. 2007 hatte der Hersteller das Kriegsbeil mit dem Business-Intelligence-Spezialisten SAS Institute begraben und eine enge technische Kooperation beschlossen. Sie sieht die Integration der Analysetechnik von SAS innerhalb der Teradata-Datenbank vor - eine Anforderung, die laut den Rivalen von Seiten der Kunden kam und letztlich die Partnerschaft erzwungen hat, wie es jetzt in Istanbul hieß.

Ein Ergebnis dieser gemeinsamen Anstrengungen ist die Option, Scoring-Modelle mit der Software SAS Scoring Accelerator auf Teradata zu erstellen und laufen zu lassen. (as)