Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

12.03.2004 - 

Hilfe und Gegenwind im Streit um Peoplesoft-Übernahme

SAP unterstützt Oracle gegen die US-Justiz

MÜNCHEN (CW) - SAP stellt sich in der Auseinandersetzung um die Übernahme von Peoplesoft auf die Seite von Oracle. Dagegen hat der Datenbankspezialist vom Erzrivalen Microsoft keine Unterstützung zu erwarten.

Die Entscheidung des US-amerikanischen Justizministeriums, gegen die von Oracle geplante Übernahme von Peoplesoft zu klagen, sei nicht angebracht, erklärte jüngst SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi. Die Argumentation der Behörden, ein Zusammenschluss beider Unternehmen behindere den künftigen Wettbewerb im Geschäft mit Business-Applikationen für Großkunden, könne er nicht nachvollziehen.

Nach Einschätzung von Branchenbeobachtern trommelt der Walldorfer Softwarekonzern allerdings nicht uneigennützig für den Wettbewerber. So würde mit einer geglückten Übernahme ein Konkurrent von der Bildfläche verschwinden. Außerdem profitiere SAP von der Verunsicherung der Peoplesoft-Kunden, und letztendlich könnte ein Verbot das Risiko steigern, dass auch SAP in Zukunft Firmenkäufe nicht genehmigt erhält.

Microsoft will dagegen dem Erzrivalen aus Redwood Shores im Streit mit der Justiz nicht zu Hilfe kommen. Während Oracle den Markteintritt Microsofts als Beleg für anhaltenden Wettbewerb anführt, weisen die Redmonder jegliche Ambitionen im Geschäft mit Highend-Business-Anwendungen weit von sich. (ba)