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22.10.2004 - 

Nachgefragt

SAP-Vorstand Agassi hat nichts gegen IBM

CW: Was sagen Sie einem Kunden, der bereits in Websphere investiert hat? Soll er statt des IBM-Produkts Netweaver nutzen?

Agassi: Nein. Netweaver und Websphere verfolgen unterschiedliche Ansätze. Ein sehr großer Teil unserer Kunden wird Netweaver in den nächsten fünf Jahren als strategische Plattform für die Komposition neuer Geschäftsprozesse wählen. Manche werden parallel dazu andere Plattformen betreiben. Doch keiner kann eine Infrastruktur bieten, auf der in den nächsten Jahren Enterprise-Web-Services entstehen. Wir liefern mit Mysap Applikationen, aus denen man solche Web-Services bilden kann. Die anderen Infrastrukturanbieter tun dies nicht.

CW: Netweaver ist für viele Ihrer Kunden zunächst einmal eine Ablaufumgebung für betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Sie aber reden von Composite Applications. Was meinen Sie damit?

Agassi: Heute ist Netweaver eine Integrations- und Ablaufplattform für SAP-Programme. Doch das ist der erste Schritt - für andere Infrastrukturlösungen ist es der letzte. Viele Unternehmen behaupten, sie könnten auch Composite Applications bauen. Dies setzt gut miteinander verzahnte Infrastrukturkomponenten voraus, wie nur wir sie bieten. Websphere beispielsweise besteht aus nicht integrierten Komponenten, die IBM zusammengekauft hat. Doch verstehen Sie mich nicht falsch: Wir sind nicht verfeindet mit IBM, sondern arbeiten zusammen. Big Blues Dienstleistungsarm wird die meisten Implementierungen von Netweaver vornehmen.