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10.10.1986 - 

Beim Einsatz von Laserdruckern oder im CADCAM-Bereich:

Satelliten als Übertragungsmedium

Mit der Entwicklung der Übertragungstechnik durch zunehmende Digitalisierung werden neue beziehungsweise erweiterte Anwendungsfelder für die Telekommunikation erschlossen. Beispielhaft werden auf dem Stand der Deutschen Telepost Consulting GmbH, Bonn, (Detecon), drei dieser Anwendungen anläßlich der Orgatechnik dargestellt.

Der Einsatz von Laserdruckern wird wirtschaftlicher, wenn diese abgesetzt bei dem Endverbraucher eingesetzt werden und nicht direkt im Rechenzentrum stehen müssen. Für diese Anwendung sind sowohl breitbandige Glasfaserverbindungen als auch direkt geschaltete Satellitenstromwege einsetzbar. Die Satellitenanwendung bietet den Zusatznutzen daß er für die Punkt-zu-Punkt-Verbindung ebenso einsetzbar ist wie für die Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung.

Im vorliegenden Fall kann ein Rechner mehrere Drucker simultan oder einzeln steuern, mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von zwei Megabit pro Sekunde.

Im Bereich CAD/CAM kann die breitbandige, digitale Telekommunikation eine wirksame Weiterentwicklung der Systeme darstellen.

Unter dem Aspekt der Anwendungs- und Servicesicherheit ist es sinnvoll, integrierte CAD/CAM Systeme zentral zu installieren und die Arbeitsplätze abgesetzt über schnelle digitale Kanäle zwei Megabit pro Sekunde "anzubinden". Auch hier ist sowohl breitbandiges Glasfaser als auch Punkt-zu-Mehrpunkt Satelliteneinsatz denkbar. Auf dem Stand der Detecon wird sowohl die Anwendung von 64 Kilobit pro Sekunde als auch von zwei Megabit pro Sekunde praktisch vorgeführt, einmal steht der Rechner in München zum anderen in Oberhausen. Beide Anwendungen werden dabei über das gleiche, transparente Medium Satellit abgewickelt.

Mit der Hinzunahme von Ton und Bild zu den Daten und der gemeinsamen digitalen Darstellung und Übermittlung ist mit "Bewegtbildkommunikation" ein sowohl unter Kosten- wie unter technischen Aspekten sinnvolles Medium entstanden. In der Anwendung befindet sich vorwiegend der mit dem Begriff Videokonferenz umschriebene Teil der Bewegtbildkommunikation, der sich zwischen sogenannten Videokonferenzen aufbauen läßt. Die Entwicklung geht eindeutig zum Arbeitsplatz hin, zu multifunktionalen Arbeitsplätzen, die sowohl Bewegtbild als auch Standbild (Grafik), Ton, Daten und Text enthalten. Hier ist eine Kombination zum Beispiel mit CAD/CAM Arbeitsplätzen denkbar. Die Detecon zeigt den Prototyp eines solchen Arbeitsplatzes. Er ist sowohl im Videokonferenzdienst der Deutschen Bundespost als auch über direkte Standleitungen mit zwei Megabit pro Sekunde einsetzbar.

Informationen: Detecon - Deutsche Telepost Consulting GmbH, Postfach 26 01 01, 5300 Bonn 2, Telefon 02 28/817-393, Halle 9, Gang C, Stand 7.