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17.05.1996

Satire/CW-Wert

Schlechte Zeiten! Sparen, sparen und nochmals sparen diktieren uns die Politiker nimmermüde ins Pflichtenheft. Argument genug für die Finanzchefs in den Unternehmen, jede Mark zweimal umzudrehen, Stellen zu streichen und auch beim DV-Budget zu knausern. Was läge näher, als den Rotstift bevorzugt dort anzusetzen, wo Controller ohnehin nur Bahnhof verstehen? Belegt ist diese Vermutung nicht, sicher ist jedoch, wie eine Umfrage entlarvte, daß so mancher Kostenwächter mit der DV-Terminologie auf Kriegsfuß steht. Vor diesem Hintergrund dürfte IT-Managern bei fragwürdigen buchhalterischen Entscheidungen der Vergangenheit nachträglich ein Licht aufgehen. Ist es einem Finanzchef, der den Begriff Data-Warehouse mit der Aufbewahrung von Akten in Lagerhallen assoziiert, etwa zu verübeln, wenn er auf die Kostenbremse tritt? Es sollte sich doch auch bis in den hintersten Winkel der DV-Welt herumgesprochen haben, daß Aktenlagerung zu kostspielig ist. Als moderne Variante des Data-Warehousing wäre aus Controller-Sicht denkbar, die Akten outzusourcen und den Vorgang xy dann von Dienstleister z just-in-time auf den Schreibtisch liefern zu lassen. Ach ja, eine Kostenfalle sind auch diese Client-Server. Sie wissen schon, diese Systeme zur Verbindung mit dem Kunden. Die sind ja schön und gut, aber bei den Telekom-Tarifen hört sich der Spaß vom Kunden als König auf. Bei ATM hingegen muß jedem Sparkommissar das Herz aufgehen, liegt die Deutung als Arbeitsplatz-Tilgungs-Maßnahme doch eindeutig auf der Hand.