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20.07.1979

Satrapen

Hochmut, sagt ein Sprichwort, kommt vor dem Fall. Und so kann Trauerwein immer wieder nur staunen, wie gelassen die Kollegen reagieren, wenn sie mit den Niederungen des Fachabteilungsalltags konfrontiert werden - ob es nun um das EDV-Kauderwelsch oder die Zumutbarkeit von Bildschirm-Antwortzeiten geht.

S. T. gehört nicht zu denjenigen, die das Dezentralisierungsthema auf die leichte Schulter nehmen. Er versteht die Zeichen der (Real-)Zeit richtig zu deuten: Der Arbeitsplatzcomputer ist mehr als eine vorübergehende Mode-Erscheinung. In den "Distributed Data Processing"-Tagträumen der Fachabteilungshäuptlinge werden vielmehr massive Autarkiebestrebungen sichtbar - dicke Luft für Zentralisten; Gefahr auch für Trauerwein.

Doch im Falle eines lokalen Kleinkrieges mit den Benutzern empfiehlt sein Management-Knigge (Trauerwein ist Käser-Trainee):

a) Ruhe bewahren;

b) Kopf einziehen;

c) denken.

Solcherart therapiert, sieht S. T. keinen Grund zur Panik. Schließlich brauchen die Fachbereiche seinen Sachverstand, der Umstellungsschlampereien vor Ort ausbügelt

Nein, als "Informations-Manager" ist Trauerwein keineswegs entbehrlich. Oder hören die User-Satrapen nur noch auf das Akquisitionsgeschwätz von VB's und Unternehmensberatern, die sich an DDP eine goldene Nase verdienen wollen?