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15.09.2015 - 

Windows 10

Saubere Neuinstallation – so geht's

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Wir erklären Ihnen, wie Sie Windows 10 sauber auf Ihrem PC neu installieren können. Und was es zu beachten gilt.

Wie funktioniert eine wirklich saubere Neuinstallation von Windows 10? Diesem Thema widmen wir uns in diesem Artikel.

Wichtig: Eine saubere Neuinstallation von Windows 10 ist nur dann möglich, wenn Sie einmal innerhalb von Windows 7 oder Windows 8 das Gratis-Upgrade auf Windows 10 durchgeführt haben.

Erst damit wird Ihr Rechner auf den Microsoft-Aktivierungsservern als Windows-10-berechtigt registriert. Und nur dann ist später auf dem gleichen Rechner eine saubere Neuinstallation von Windows 10 möglich.

Schritt 1: Bootbaren USB-Stick mit Windows 10 erstellen

Für die saubere Neuinstallation von Windows 10 benötigen Sie natürlich ein Installationsmedium. Über das Microsoft Media Creation Tool für Windows 10 können Sie nicht nur die gewünschte Windows-10-Version (32- oder 64-Bit) herunterladen, sondern auch anschließend direkt auf eine bootfähige DVD oder einen bootfähigen USB-Stick ablegen. Wir empfehlen die Nutzung eines USB-Sticks, denn damit ist später die Installation von Windows 10 deutlich schneller möglich als über eine DVD. Der USB-Stick sollte mindestens eine Speicherkapazität von 4 GB besitzen. Im BIOS Ihres Rechners müssen Sie außerdem später die Bootreihenfolge so ändern, dass zunächst vom USB-Stick gebootet wird.

Schritt 2: Windows 10 - die Neuinstallation per USB-Stick starten

Sie können den Rechner nun mit dem zuvor angelegten Windows 10 USB-Stick booten.

Wichtig: Beim Gratis-Upgrade auf Windows 10 innerhalb von Windows 7/8 haben Sie nicht direkt auch einen Windows-10-Produktschlüssel erhalten.

Werden Sie also während des Setups nach einem Windows-10-Produktschlüssel gefragt, dann können Sie diesen Schritt einfach "überspringen". Die Produktschlüssel von Windows 7/8 werden an dieser Stelle nicht akzeptiert. Sollten Sie Windows 10 Home oder Windows 10 Pro im Handel erworben haben, dann haben Sie so einen passenden Windows-10-Produktschlüssel erworben.

Auch während der Einrichtung von Windows 10 werden Sie später erneut um die Eingabe eines Windows-10-Produktschlüssels gebeten. Hier klicken Sie einfach auf den Auswahlpunkt "Auf später verschieben". Sobald der Rechner eine Internetverbindung herstellt, erfolgt die Aktivierung ihrer Windows-10-Version. Wie bereits oben erwähnt, wissen die Microsoft-Aktivierungsserver, dass Sie berechtigt sind, auf dem Rechner Windows 10 zu nutzen. Und aktivieren Windows 10 automatisch.

Windows 10: Habe ich eigentlich einen Produktschlüssel?

Nach dem Gratis-Upgrade innerhalb von Windows 7/8 auf Windows 10 hat dieses Windows 10 natürlich auch einen Produktschlüssel. Sie können diesen Windows-10-Produktschlüssel über ein Tool wie Magical Jelly Bean Keyfinder auslesen und ihn dann später bei der sauberen Neuinstallation verwenden. Die Betonung liegt auf "können", denn notwendig ist es nicht. Windows 10 erledigt die Aktivierung ja auf dem Gratis-Upgrade-berechtigten Rechner auch automatisch und die unbequeme Eingabe des 20-stelligen Produktschlüssels entfällt.

Der betreffende Windows-10-Produktschlüssel lässt sich ohnehin nur auf dem gleichen Rechner einsetzen, auf dem das erste Gratis-Upgrade durchgeführt wurde. Der Produktschlüssel bleibt so lange gültig, solange nur kleine Änderungen an dem Rechner vorgenommen werden. Also beispielsweise eine Festplatte, mehr Speicher oder eine neue Grafikkarte hinzugefügt werden. Erst wenn eine umfassendere Änderung der Systemkonfiguration durchgeführt wird, ist eine Neuaktivierung notwendig. Also beispielsweise wenn die Hauptplatine - und damit das Herz - des Rechners gewechselt wird.

Sollte die Online-Aktivierung in diesem Fall nicht klappen, rufen Sie einfach beim Microsoft-Support an. Die Mitarbeiter dort sind äußerst kulant in solchen Fällen und schalten die Aktivierung nach einem kurzen Gespräch wieder frei.

(PC-Welt/ad)

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