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16.01.2007

SBS geht in Siemens IT Solutions and Services auf

Der Siemens-Konzern bündelt seine IT-Aktivitäten unter Leitung von Ex-SBS-Chef Christoph Kollatz.

Die zum 15. Januar gegründete IT-Sparte beschäftigt künftig 43 000 Mitarbeiter, die zuletzt einen Umsatz von zusammen rund fünf Milliarden Euro erzielt haben. Siemens IT Solutions and Services (SIS) bietet branchenspezifische IT-Lösungen und Outsourcing-Services. Einen erheblichen Teil der Einnahmen erzielt das Unternehmen mit IT-Diensten für andere Konzernbereiche. Fünf IT- und Softwarehäuser gehen in dem Bereich auf: Neben Siemens Business Services (SBS) sind dies Business Innovation Center (BIC), Development Innovation and Projects (DIP), Program and System Engineering (PSE) sowie Siemens Information Systems Ltd. (SISL).

Für das Ende März 2007 auslaufende zweite Geschäftsquartal wird SBS zum letzten Mal eigene Finanzdaten veröffentlichen. Ab dem dritten Quartal (1. April) werden die Ergebnisse der neuen Sparte eigenständig in der Bilanz ausgewiesen. SIS hat laut Siemens vier Geschäftsschwerpunkte: Ergänzung des Portfolios der anderen Konzernbereiche mit spezifischem IT-Know-how, Weiterentwicklung des bestehenden Outsourcing- und IT-Lösungsgeschäfts mit externen Kunden (in diesem Bereich erzielt SIS rund 60 Prozent des Umsatzes), weltweiter Betrieb der Siemens-IT sowie Softwareentwicklung für die Produkte und Systeme anderer Konzernbereiche.

Vorsitzender des SIS-Bereichsvorstands wird der bisherige SBS-Chef Christoph Kollatz (46). Als kaufmännischer Leiter steht ihm Michael Schulz-Drost, der seit September 2005 in gleicher Position bei SBS tätig war, zur Seite. Die Verantwortung für das Geschäft in Europa und Südamerika sowie mit öffentlichen Auftraggebern, Banken, Versicherungen und der Softwareindustrie übernimmt der bisherige SBS-Bereichsvorstand Jürgen Frischmuth (50). Um die Regionen Asien-Pazifik, Nahost und Südafrika sowie das Geschäft mit Flughäfen und das Geschäftsgebiet Professional Services kümmert sich Anil Laud (64), bisher Chef der indischen Siemens-Tochter SISL. Die Führungsmannschaft wird von Rolf Unterberger (40) komplettiert. Er ist als Bereichsvorstand für Südosteuropa und Österreich sowie die Branchen Gesundheitswesen, Energieversorger, Telekommunikation und Medien zuständig. Unterberger, der auch die Softwareentwicklung verantwortet, war zuvor bei PSE beschäftigt. (jha)