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22.02.2005

SBS streicht fast 1000 Arbeitsplätze

Der IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) kündigt nach roten Quartalszahlen Stellenabbau an.

Ein Sprecher der Siemens AG bestätigte den Personalabbau. Schon bis Ende September wollen die Münchner 650 Stellen streichen, weitere 275 Mitarbeiter sollen später folgen. Laut der Gewerkschaft IG Metall sind vor allem "nicht weiterbildungsfähige und zu teure Mitarbeiter" betroffen.

Siemens hatte darüber hinaus angekündigt, man werde auch bei der SBS-Tochter Sinitec 600 Mitarbeiter entlassen. Bei der Tochter Sinius müssen außerdem 200 Angestellte gehen. Die IG Metall hatte diese Zahlen bereits früher gemeldet und fürchtet, dass bei Sinitec zusätzlich 50, bei Sinius weitere 100 Stellen gefährdet sind.

Der Arbeitsplatzabbau trifft insbesondere Angestellte, die mit produktnahen Dienstleistungen zu tun haben. Hierunter sind etwa Wartungsaufgaben wie die Reparatur von Computern zu verstehen.

Siemens kündigte an, die Entlassungen sozialverträglich zu gestalten. Als letztes Mittel seien aber betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Hierzu würden, so die IG Metall, gezielt einzelnen Mitarbeitern Aufhebungsverträge vorgelegt werden.

Sorge wegen Verlusten

SBS gilt seit längerem als einer der Problembereiche bei Siemens. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres sackte die IT-Servicesparte mit einem Verlust von 25 Millionen Euro in die roten Zahlen. Damit war sie als einziger der zwölf Siemens-Konzernbereiche defizitär. (jm)