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01.09.1978

Schach dem Computer

Das von mir vorgeschlagene Qualitätsopfer: 13. Te5 Se5, 14. Se5 Dc8(Dd8) 15. Dh5 wird von dem Spielleiter mit 15.--Lf6! angeblich widerlegt.

Der Zug Lf6 beweist, daß Ihr Spielleiter ein hervorragender Schachexperte ist. Ob das Computerprogramm diesen Zug gefunden hätte, bezweifle ich.

Der Zug vermeidet allerdings nur den schnellen Zusammenbruch von schwarz. Nach 16.Lh7 + - Kf8 17.Tel hat schwarz nichts Besseres als den Abtausch des weißen Springers gegen den guten schwarzen Läufer. Mit Läuferpaar und Mehrbauern steht weiß positionell besser, denn der schwarze Turm a8 ist vorläufig nicht mehr ins Spiel zu bringen. Überdies steht schwarz mit dem schlechten Läufer und gefährdeter Königsstellung da. Weiß hat eventuell eine ganze Reihe überraschender Materialgewinnkombinationen, falls schwarz die Verteidigung nicht absolut präzise führt.

Grundsätzlich halte ich das schematische, theoretisch "korrekte" Spiel der CW-Leser für eine grundfalsche Strategie gegen ein Computerprogramm. Bei richtiger Einstellung auf die Eigenarten des Computerprogramms kann jeder Schachmeister jedes Computerprogramm kann höchsten 20 Zügen in eine verlorene Stellung manövrieren

Eckhard Kopka 7505 Ettlingen