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Kaufen statt Bauen


28.09.2001 - 

Schambach denkt positiv in schwierigen Zeiten

MONACO (ajf) - Intershop-Chef Stephan Schambach ist trotz der herrschenden Branchenkrise "vorsichtig optimistisch". Dass die IT-Budgets schrumpfen, sei für die Firma nicht unbedingt schlecht, denn statt eines Eigenbaus im E-Commerce-Bereich entschieden sich viele Anwender nun für eine Kauflösung.

"Uns kommen die angepassten IT-Budgets zugute", argumentiert Intershop-Gründer Schambach gegen den momentan herrschenden Branchentrend. Viele seiner potenziellen Kunden könnten sich schlicht keine selbst gestrickte Software für den E-Commerce mehr leisten. Wegen der hohen laufenden Kosten ihrer ersten E-Plattform seien sie gezwungen, auf eine gekaufte Software umzusteigen. Ganz können sie nicht auf ein Tool für den elektronischen Handel verzichten, denn viele Projekte sind bereits gestartet: "Insofern sehe ich den Abschwung mit einem lachenden und einem weinenden Auge", so Schambach. Hinzu komme, dass Intershop Rückenwind durch die Konsolidierung der Branche erhalte. Von ehemals acht durch Forrester getesteten Plattformen seien nur noch vier Anbieter übrig, davon träten zwei hierzulande kaum in Erscheinung: "Unser einziger Konkurrent in Europa ist IBM", gibt sich Schambach selbstbewusst.

Es sei jedoch richtig, so der Intershop-Gründer, dass in einer sich abschwächenden Wirtschaft sofort an langlebigen Investitionsgütern gespart werde: "Und da gehören IT-Ausgaben eben dazu." Daher gehe er auch davon aus, dass die IT-Branche noch eine Zeitlang mit dem Abschwung leben und vorerst kleinere Brötchen backen muss. Zur voraussichtlichen Dauer der Durststrecke wollte sich Schambach jedoch nicht festlegen.