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03.09.1993

Scheinbar unscheinbar

Zu Zehntausenden kann man X-Terminals nicht verkaufen. Doch scheint das Geschaeft so rentabel zu sein, dass es einen Workstation-Hersteller wie Sun auf den Plan ruft. Vor einigen Wochen erstaunte das Unternehmen mit X-Terminals fuer das hauseigene Betriebssystem Solaris einige Beobachter. daechtnis oder Archiv verfuegen. Hatte man doch bisher von Sun gehoert, dass Terminals nicht zu dem fortschrittlichen Firmenimage passen wuerden; die Geraete seien einfach altmodisch.

Der Sinneswandel spiegelt wahrscheinlich den Schwenk der Kunden wider, die jetzt sehr vorsichtig investieren. Ein gutes X-Terminal zeichnet sich durch die Vielzahl der Emulationen und Netz- Schnittstellen aus. Denn damit laesst es sich mit unterschiedlichen Rechnervarditekturen verbinden und uebersteht auch mehrere Server- Generationen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Terminals der Rechnerhersteller HP oder Sun von den Produkten der Anbieter NCD oder Tektronix. Einerseits: Selbst Suns nagelneues Produkt Sparcstation X laesst sich nur von einem Sun-Rechner starten. Anderseits ist das Geraet wirklich universell einsetzbar, nicht nur mit einem beliebigen Unix-Rechner mit der X11R5-Software, sondern eben auch als Einzelplatz-Workstation, zu der sich das Terminal mit wenigen Teilen umbauen laesst.

Diese Moeglichkeit macht Sinn - oekonomisch und oekologisch, allerdings sollten Scott Mc Neallys X-Terminals sich ohne einen Sun-Rechner als Server nutzen lassen. Warten wir es ab, vielleicht steigt Suns Stern im Geschaeft mit X-Terminals so kometenhaft wie dies vor einigen Jahren HP vergoennt war. wm