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25.07.1997 - 

Entwicklung von Geschäftsanwendungen im Inter- und Intranet

Schlaue Java-Applets wechseln Geschäftsregeln nach Bedarf

Die Grundidee der Smartlets liegt in der Trennung von Geschäftsregeln und Applikationscode. Es werden Geschäftsprozesse mit "Elements for Java" regelbasiert modelliert und daraus entsprechende Client-Anwendungen, sprich Applets oder Smartlets, generiert. Diese lassen sich einfach mit Internet-Techniken firmen- oder bei Bedarf weltweit verteilen.

Die Smartlets bestehen aus zwei Java-Klassen, dem Präsentationsteil "Elements Presenter/J" und einer Inferenzmaschine, einer Umgebung zur Abarbeitung von Geschäftsregeln. Die Regeln selbst werden je nach Anwendungsfall von einer Web-Seite nachgeladen. Diese Organisation hat den Vorteil, daß dasselbe Applet in Frankreich etwa für einen Produktkauf andere Regeln laden kann als in England.

Zu den zentralen Funktionen der regelbasierten Smartlets gehört es zudem, menschliche Berater durch einen aus Expertenwissen erstellten Dialog zu ersetzen. So werden etwa beim Produktkauf durch ein Frage- und Antwortspiel die genauen Wünsche des Kunden ermittelt. Erst dann wird die Applikation selbst, die sich am Server befindet, gestartet.

Die Smartlet-Technik ist Teil von Neuron Datas komponentenbasierter Entwicklungsumgebung "Elements Enterprise", die bis vor kurzem noch "Elements Environment" hieß. Neben Java kommen dabei auch die Programmiersprachen C und C++ zum Einsatz.